Börsen erholen sich nach turbulenten Tagen: Dax legt zu, Asien atmet auf
Börsen erholen sich: Dax legt zu, Asien atmet auf

Nach dem Absturz kommt die Erholung: Börsen zeigen erste Stabilisierung

Was für eine turbulente Woche an den internationalen Finanzmärkten. Der Krieg im Nahen Osten, die Angst vor explodierenden Ölpreisen und neue Inflationssorgen ließen die Kurse in die Tiefe rauschen. Selbst der deutsche Leitindex Dax verlor zwischenzeitlich am Dienstag dramatische 1000 Punkte. Zum Wochenschluss deutet sich nun ein vorsichtiges Signal der Beruhigung an. Der Dax eröffnet bei 23.919 Punkten – das bedeutet ein Plus von 0,6 Prozent gegenüber dem Schlusskurs von 23.774 Punkten am Vortag.

Asiatische Märkte nach heftigen Verlusten im Erholungsmodus

Besonders heftig getroffen wurden in dieser Woche die Märkte in Asien. In den vergangenen Tagen ging es dort kräftig nach unten, ausgelöst durch die Angst vor einer Eskalation im Nahen Osten und die steigenden Ölpreise. In Japan liegt der Nikkei bei 55.351 Punkten – trotz eines heutigen kleinen Plus von 0,1 Prozent steuert er auf einen Wochenverlust von rund 6,5 Prozent zu. Der breiter gefasste Topix kommt mit 3699 Punkten kaum vom Fleck.

Auch in China standen die Kurse unter erheblichem Druck. Zum Wochenschluss stabilisiert sich die Lage jedoch leicht: Shanghai gewinnt 0,3 Prozent auf 4119 Punkte, während der CSI 300 um 0,2 Prozent auf 4657 Punkte steigt. Es ist ein vorsichtiges Aufatmen nach extrem turbulenten Handelstagen.

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Wall Street mit deutlichen Verlusten – Unsicherheit bleibt

In den USA war die Stimmung am Donnerstag noch deutlich schlechter. Der Dow Jones sackte um 1,6 Prozent auf 47.955 Punkte ab – ein Minus von 785 Punkten an nur einem einzigen Tag. Auch die anderen wichtigen Leitindizes gaben nach: Der S&P 500 verlor 0,6 Prozent auf 6831 Zähler, und der technologielastige Nasdaq fiel um 0,3 Prozent auf 22.749 Punkte.

Viele Anleger trennten sich aus Angst vor einer weiteren Eskalation im Nahen Osten von ihren Aktienpositionen. Die Unsicherheit ist also längst nicht verschwunden – sie schwelt weiter unter der Oberfläche und beeinflusst die Marktstimmung nachhaltig.

Dollar als Krisenwährung – Folgen für Rohstoffmärkte

Auch beim US-Dollar zeigt sich die anhaltende Unsicherheit deutlich. In Krisenzeiten flüchten viele Anleger traditionell in die amerikanische Währung, da sie als besonders stabil gilt. Der Dollar wird dann stärker, was erhebliche Folgen hat: Rohstoffe wie Öl werden weltweit in Dollar gehandelt. Wird die US-Währung teurer, verteuert sich Öl für viele Länder zusätzlich – das erhöht den Preisdruck und die Nervosität an den Börsen weiter.

Die Märkte befinden sich in einer Phase der vorsichtigen Konsolidierung. Während erste Erholungssignale zu erkennen sind, bleiben die grundlegenden Unsicherheitsfaktoren bestehen. Anleger sollten weiterhin mit erhöhter Volatilität rechnen und ihre Positionen sorgfältig überwachen.

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