Dax gibt nach Iran-Eskalation nach
Der deutsche Leitindex Dax ist am Mittwoch unter die psychologisch wichtige Marke von 25.000 Punkten gefallen. Auslöser ist die zunehmende Eskalation im Iran-Konflikt, die Hoffnungen auf ein baldiges Kriegsende schwinden lässt. Am Montag hatte der Dax noch ein Rekordhoch von 25.900 Punkten erklommen, notierte am Mittwoch jedoch zeitweise rund 1000 Punkte niedriger.
Schwindende Hoffnungen auf Frieden
Die jüngste Entwicklung im Nahen Osten belastet die Märkte schwer. Anleger reagieren verunsichert auf die anhaltenden Spannungen und die unklare geopolitische Lage. „Die Hoffnung auf eine schnelle Deeskalation hat sich zerschlagen“, kommentierte ein Händler. Der Dax rutschte zwischenzeitlich auf 24.900 Punkte, bevor er sich leicht erholte.
Rekordhoch am Montag noch übertroffen
Noch zu Wochenbeginn hatte der Dax von positiven Konjunkturdaten und einer vermeintlichen Entspannung im Iran profitiert und ein neues Allzeithoch bei 25.900 Punkten erreicht. Doch bereits am Dienstag mehrten sich Anzeichen einer erneuten Eskalation, was die Kurse drückte. Am Mittwoch folgte dann der deutliche Rücksetzer.
Experten sehen den Dax nun in einer Phase erhöhter Volatilität. „Wir müssen uns auf weitere Schwankungen einstellen, solange der Iran-Konflikt ungelöst bleibt“, warnte ein Analyst. Die Marke von 25.000 Punkten gilt als wichtige Unterstützung. Ein nachhaltiger Unterschreiten könnte weitere Verluste nach sich ziehen.



