Irankrieg treibt Energiepreise: Droht ein neuer Inflationsschock wie 2022?
Irankrieg: Droht neuer Inflationsschock wie 2022?

Irankrieg treibt Energiepreise: Droht ein neuer Inflationsschock wie 2022?

Seit dem Ausbruch des Irankriegs sind die Energiepreise dramatisch gestiegen, was sich bereits an Tankstellen und Börsen deutlich bemerkbar macht. Ökonom Martin Lück warnt in einem exklusiven Interview vor den weitreichenden Folgen für die Verbraucher und die gesamte Wirtschaft.

Energiekosten als Treiber der Inflation

Die steigenden Kosten für Öl und Gas infolge des Konflikts im Nahen Osten könnten zu einem erneuten Inflationsschock führen, ähnlich dem von 2022. Lück betont, dass die hohen Energiepreise nicht nur direkt an der Zapfsäule spürbar sind, sondern auch indirekt über erhöhte Produktions- und Transportkosten in den Supermärkten ankommen werden.

Wann wird es im Supermarkt teurer? Laut dem Experten ist mit Verzögerungen von wenigen Wochen bis Monaten zu rechnen, bis die gestiegenen Energiekosten die Verbraucherpreise für Lebensmittel und andere Güter erreichen. Dies hänge von der Dauer des Konflikts und weiteren geopolitischen Entwicklungen ab.

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Weitere wirtschaftliche Risiken

Neben der Inflation drohen weitere negative Effekte:

  • Verlangsamung des Wirtschaftswachstums durch höhere Betriebskosten für Unternehmen.
  • Mögliche Zinserhöhungen der Zentralbanken zur Inflationsbekämpfung, die Kredite verteuern könnten.
  • Erhöhte Volatilität an den Finanzmärkten, die Investitionen unsicherer macht.

Martin Lück rät zu einer vorsichtigen Beobachtung der Lage und betont die Bedeutung resilienter Lieferketten und alternativer Energiequellen, um künftige Schocks abzufedern. Das Interview mit Tim Bartz unterstreicht die Dringlichkeit, politische und wirtschaftliche Maßnahmen zu ergreifen, um die Stabilität zu wahren.

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