Notlandung in Erfurt: 232 Menschen an Bord
Ein Flugzeug der britischen Fluggesellschaft Jet2 mit 225 Passagieren und sieben Crewmitgliedern an Bord ist in der Nacht zu Montag am Flughafen Erfurt-Weimar notgelandet. Grund war eine „unklare Rauchentwicklung“ im Innenraum, wie ein Sprecher des Flughafens mitteilte. Verletzt wurde niemand. Zuvor hatte die „Thüringische Landeszeitung“ berichtet.
Der Airbus A321 befand sich auf dem Weg von Griechenland nach London, als der Alarm ausgelöst wurde. Die Maschine setzte sicher in Erfurt auf und wurde evakuiert. Die Passagiere wurden im Terminal untergebracht und versorgt. Die Fluggesellschaft werde noch am Vormittag eine Ersatzmaschine für den Weiterflug bereitstellen, hieß es weiter.
Ursache noch unklar – Feuerwehr gibt Entwarnung
Zur Ursache der Rauchentwicklung machte der Flughafensprecher noch keine Angaben. Die Feuerwehr habe keinen Brand in der Maschine festgestellt. Der Airbus bleibt zunächst in Erfurt und wird von Technikern der Fluggesellschaft untersucht.
Der Vorfall ereignete sich in der Nacht zum 29. Juni 2026. Es handelt sich um den zweiten Zwischenfall dieser Art innerhalb kurzer Zeit: Erst kürzlich hatte ein Lufthansa-Flug eine Notlandung mit ausgelösten Notrutschen hingelegt, bei der drei Menschen verletzt wurden.
Hintergrund: Sicherheitsstandards in der Luftfahrt
Rauchentwicklungen an Bord gelten als ernstzunehmender Notfall. Moderne Flugzeuge wie der Airbus A321 sind mit Rauchmeldern und Feuerlöschsystemen ausgestattet. Die Crew ist für solche Situationen geschult. Im aktuellen Fall reagierten Pilot und Kabinenpersonal umgehend und leiteten die Notlandung ein.
Die Passagiere zeigten sich erleichtert, dass alle sicher gelandet seien. Ein Sprecher von Jet2 bedankte sich bei den Rettungskräften und dem Flughafenpersonal für die schnelle und professionelle Hilfe.



