EZB vor Zinserhöhung: Inflation in Euro-Zone steigt auf 3,2 Prozent
EZB vor Zinserhöhung: Inflation steigt auf 3,2 Prozent

Inflation in der Euro-Zone erreicht 3,2 Prozent

Die Teuerungsrate in der Euro-Zone ist im Mai erneut gestiegen. Wie die europäische Statistikbehörde Eurostat mitteilte, verteuerten sich Waren und Dienstleistungen im Vergleich zum Vorjahresmonat um durchschnittlich 3,2 Prozent. Dies entspricht den Erwartungen vieler Ökonomen. Im April hatte die Inflationsrate noch bei 3,0 Prozent gelegen, zu Jahresbeginn bei 1,7 Prozent.

Hauptgrund für den Anstieg sind die wirtschaftlichen Folgen des Irankriegs, die zu höheren Energie- und Rohstoffpreisen führen. Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt mittelfristig eine Inflationsrate von zwei Prozent an. Um dieses Ziel zu erreichen, wird allgemein erwartet, dass die EZB auf ihrer nächsten Sitzung am 11. Juni die Leitzinsen erhöhen wird. Eine solche Maßnahme soll den Preisauftrieb dämpfen.

Expertenstimme: Volker Wieland zur Inflationsentwicklung

Im Podcast „Handelsblatt Today“ äußerte sich Volker Wieland, Stiftungsprofessor für monetäre Ökonomie und geschäftsführender Direktor des Institute for Monetary and Financial Stability an der Goethe-Universität Frankfurt, zu den aktuellen Entwicklungen. Er erläuterte, welche Auswirkungen die gestiegene Inflation auf die Euro-Zone hat und warum eine Zinserhöhung der EZB wahrscheinlich ist.

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ETF-Portfolio für regelmäßige Ausschüttungen

Neben der Inflationsdebatte bietet der Podcast auch einen praktischen Anlagetipp: Mit nur drei Fonds können Anleger ein Depot aufbauen, das monatliche Ausschüttungen generiert. Andreas Neuhaus, Teamleiter Geldanlage und Märkte beim Handelsblatt, erklärt, wie dieses Portfolio funktioniert und warum Anleger dabei nicht auf zusätzliche Kursgewinne verzichten müssen.

Die ausgewählten ETFs decken verschiedene Anlageklassen ab und sorgen für eine regelmäßige Einnahmequelle. Dieses passive Einkommen kann insbesondere in Zeiten hoher Inflation attraktiv sein.

Unicredit-Anteil steigt auf über 34 Prozent

In einer weiteren Meldung wird berichtet, dass die Unicredit ihren Anteil an einem Unternehmen auf mehr als 34 Prozent erhöht hat. Dieser Schritt könnte Auswirkungen auf den Finanzmarkt haben.

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