Berlin – Tanken wird leicht teurer: Der wichtigste Vergleich des Tages zeigt nach oben. Super E10 kostet am Dienstag gegen 12 Uhr rund 2,20 Euro pro Liter – das ist etwa 1 Cent mehr als am Vortag mit 2,19 Euro. Auch Diesel zieht leicht an: aktuell rund 2,31 Euro, ebenfalls rund 1 Cent mehr als die 2,30 Euro vom Montag. Der Preis für Super liegt mit 2,25 Euro auf dem Niveau des Vortags.
So stark ist die Bewegung rund um 12 Uhr
Kurz vor dem Preissprung lag Super bei rund 2,12 Euro pro Liter, E10 bei etwa 2,06 Euro und Diesel bei rund 2,16 Euro. Mit der Mittagsrunde zogen die Preise dann deutlich an – bei Super um rund 13 Cent, bei E10 um etwa 14 Cent und bei Diesel um rund 15 Cent.
Für Autofahrer gilt damit weiter: Wer kurz vor 12 Uhr tankt, spart – danach wird es schnell teurer.
Ölpreise ziehen weiter an
Auch der Blick auf den Ölmarkt spricht für steigende Spritpreise: Die Nordsee-Sorte Brent ist am Dienstag zeitweise auf über 110 Dollar pro Fass gestiegen. Hintergrund ist die festgefahrene Lage im Konflikt zwischen den USA und dem Iran. Vor allem die Situation in der Straße von Hormus bleibt angespannt. Die wichtige Route für den weltweiten Öltransport ist weiterhin eingeschränkt. Weniger Angebot auf dem Weltmarkt bedeutet höhere Preise – und die kommen mit Verzögerung auch bei den Autofahrern an. Analysten gehen davon aus, dass die Ölpreise auf hohem Niveau bleiben. Damit steigt auch der Druck auf die Spritpreise.
Sparen beim Tanken bleibt entscheidend
Umso wichtiger ist es, die Preise gezielt zu vergleichen. Schon innerhalb weniger Kilometer können die Unterschiede mehrere Cent pro Liter betragen. Wer flexibel ist, kann außerdem beim Zeitpunkt sparen: Oft sind die Preise vor 12 Uhr günstiger als direkt nach dem Mittagsanstieg.
Angebote wie „Clever Tanken“ helfen dabei, die günstigste Tankstelle in der Nähe zu finden und den besten Zeitpunkt zum Tanken zu erwischen. Die Politik arbeitet an weiteren Entlastungen für Autofahrer. Nach BILD-Informationen könnte bereits ab Juli ein neues Paket greifen.



