Ueckermünde nimmt 1,26-Millionen-Kredit für Schulumbau und Sanierungen auf
Ueckermünde nimmt großen Kredit für Sanierungen auf

Ueckermünde finanziert dringende Bauprojekte mit 1,26-Millionen-Kredit

Die Stadt Ueckermünde am Stettiner Haff steht vor erheblichen finanziellen Herausforderungen. Der Finanzausschuss der Stadtvertretung befasst sich in seiner Sitzung am Montag, dem 2. März, mit dem Haushalt des Jahres 2025 und plant die Aufnahme eines Kommunaldarlehens in Höhe von 1,26 Millionen Euro. Diese Summe wurde bereits vom Landkreis Vorpommern-Greifswald genehmigt und soll für mehrere wichtige Investitionsvorhaben verwendet werden.

Kredit für umfangreiche Sanierungs- und Bauarbeiten

Laut der aktuellen Beschlussvorlage dient der Kredit der Finanzierung von Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen, die im Haushaltsplan 2025 festgelegt sind. Konkret sollen damit folgende Projekte realisiert werden:

  • Der Inklusionsumbau an Schulen, um barrierefreie Zugänge zu schaffen
  • Die Sanierung der Turnhalle Haffring, die dringend renovierungsbedürftig ist
  • Die Instandsetzung des Südflügels des historischen Schlosses
  • Verschiedene Straßenbaumaßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur

Diese Maßnahmen sind essenziell, um die Lebensqualität in der Kleinstadt zu erhalten und zu verbessern. Der Hauptausschuss könnte grundsätzlich über die Kreditaufnahme entscheiden, doch aufgrund der kurzfristigen Angebotsfristen der Banken soll der Bürgermeister ermächtigt werden, den Zuschlag zu erteilen. Die Angebote der Kreditinstitute sind in der Regel nur bis zum nächsten Morgen gültig, was eine schnelle Entscheidung erfordert.

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Konditionen und weitere Tagesordnungspunkte

Die Verwaltung plant, Angebote von mehreren Kreditinstituten mit einer Zinsbindung zwischen fünf und 20 Jahren einzuholen. Nach einem detaillierten Vergleich der Konditionen soll der Zuschlag an das Institut mit dem wirtschaftlichsten Angebot vergeben werden. Dieses Vorgehen soll sicherstellen, dass die Stadt die besten Finanzierungsbedingungen erhält und langfristige Planungssicherheit gewinnt.

Neben der Kreditaufnahme stehen weitere wichtige Themen auf der Tagesordnung des Finanzausschusses, der um 17 Uhr im Bürgersaal tagt. Dazu gehört ein Grundsatzbeschluss für den Bau eines Multifunktionssportfelds, das dem Freizeitsport dienen soll. Dieses Projekt könnte die sportlichen Möglichkeiten in Ueckermünde erheblich erweitern und besonders für Jugendliche attraktiv sein.

Zudem wird über den Verkauf eines defekten Radladers, Baujahr 1998, diskutiert. Die Stadt hatte das Fahrzeug im Jahr 2018 für 10.000 Euro von der OAS Pasewalk GmbH erworben. Nun hofft sie, durch eine Versteigerung mindestens 9.100 Euro einzunehmen. Dieser Verkauf könnte zusätzliche Einnahmen generieren und den Haushalt entlasten.

Hintergrund und Bedeutung für die Region

Die geplanten Investitionen unterstreichen die Bemühungen Ueckermündes, seine Infrastruktur und öffentlichen Einrichtungen zukunftsfähig zu gestalten. Der Inklusionsumbau an Schulen ist ein wichtiger Schritt hin zu einer barrierefreien Bildungsumgebung, während die Sanierung der Turnhalle und des Schlosses historische und kulturelle Werte bewahrt. Die Straßenbaumaßnahmen tragen dazu bei, die Verkehrssicherheit und -effizienz zu verbessern.

Die Kreditaufnahme von 1,26 Millionen Euro stellt eine signifikante finanzielle Verpflichtung dar, doch sie ist notwendig, um diese dringenden Projekte umzusetzen. Die Stadtverwaltung betont, dass die Maßnahmen langfristig die Attraktivität Ueckermündes als Wohn- und Lebensort stärken werden. Die Sitzung des Finanzausschusses wird daher mit Spannung erwartet, da sie wegweisende Entscheidungen für die Entwicklung der Kleinstadt am Haff treffen wird.

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