Kaufland revolutioniert Eigenmarken: Neue Namen und einheitliches Design für über 4500 Produkte
Kaufland gibt Eigenmarken neue Namen und einheitliches Design

Kaufland startet umfassende Eigenmarken-Reform

Der Lebensmittel-Discounter Kaufland hat eine radikale Umstrukturierung seines Eigenmarken-Sortiments bestätigt. Wie BILD exklusiv erfuhr, werden in den kommenden Monaten mehr als 4500 Produkte ein vollständig neues Design erhalten. Darüber hinaus bekommen über 350 Artikel sogar komplett neue Namen. Diese umfassende Neugestaltung betrifft sowohl Lebensmittel als auch Drogerieartikel und hat ein klares Ziel: Kunden sollen sich in den Regalen deutlich schneller orientieren können.

Einheitliches Erscheinungsbild für alle Eigenmarken

Der Kern der Veränderung liegt in einem vereinheitlichten Auftritt. Alle Kaufland-Eigenmarken erhalten künftig ein konsistentes Erscheinungsbild. Auf den Verpackungen wird eine markante weiße Ecke mit dem charakteristischen roten Kaufland-„K“ prangen. Dieses Design-Element soll es Verbrauchern ermöglichen, auf den ersten Blick zu erkennen, dass es sich um eine Eigenmarke des Discounters handelt.

Bisher herrschte bei den Eigenmarken oft ein regelrechtes Design-Wirrwarr. Unterschiedliche Farbgestaltungen und variierende Logos erschwerten die schnelle Identifikation der Produkte im Regal. Mit der neuen, klaren Gestaltung soll dieser Zustand der Vergangenheit angehören. Die weiße Ecke in Kombination mit dem gut sichtbaren Kaufland-Logo schafft sofortige Erkennbarkeit und stärkt die Markenidentität.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Bekannte Markennamen werden umbenannt

Im Zuge der Neuordnung verschwinden auch mehrere etablierte Eigenmarken-Namen aus den Filialen. So wird beispielsweise die vegetarische und vegane Produktlinie „K-Take it Veggie“ künftig unter dem Namen „K-Plant Based“ geführt. Ebenfalls ausgemustert wird die Reihe „K-Favourites“ – diese Produkte laufen fortan unter der Bezeichnung „K-Gold Edition“.

Die Umstellung erfolgt schrittweise, um eine Verschwendung von bereits vorhandener Ware zu vermeiden. Erste Produkte, wie etwa Steak oder Rohrzucker, sind bereits mit dem neuen „K-Gold Edition“-Label in den Regalen zu finden. Diese behutsame Einführung gewährleistet einen reibungslosen Übergang für die Kunden.

Kaufland folgt einem Branchentrend

Mit dieser umfassenden Neuordnung reiht sich Kaufland in einen klaren Trend des Lebensmittelhandels ein. Auch Konkurrenten strukturieren derzeit ihre Sortimente um, um die Regale übersichtlicher zu gestalten und den Einkauf für die Kunden zu erleichtern.

So hatte beispielsweise der Discounter Penny vor wenigen Wochen angekündigt, Teile seines Angebots umzubauen, damit Kunden Produkte schneller finden und einfacher vergleichen können. Bereits vor einigen Jahren hatten sowohl Aldi Süd als auch Aldi Nord ihre Eigenmarken umfassend überarbeitet. Viele Produkte erhielten damals neue Namen, und die Sortimente wurden angeglichen, um einen einheitlichen Markenauftritt zu schaffen. Kaufland setzt mit seiner aktuellen Initiative diese Entwicklung nun konsequent fort.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration