Familienunternehmen Knutzen übernimmt ehemaligen Hammer-Markt in Güstrow
In Güstrow gibt es positive Entwicklungen für den Einzelhandel: Das inhabergeführte Familienunternehmen Knutzen übernimmt die frühere Hammer-Filiale im Ebereschenweg und wird diese ab dem 1. April 2026 unter der bewährten Marke Knutzen Wohnen weiterführen. Damit setzt das Unternehmen seine erfolgreiche Expansionsstrategie in Mecklenburg-Vorpommern fort und sichert gleichzeitig wertvolle Arbeitsplätze in der Region.
Alle Arbeitsplätze bleiben erhalten
„Wir fühlen uns den Menschen und der Region sehr verbunden“, betont Geschäftsführer und Inhaber Hauke Knutzen mit Nachdruck. „Umso mehr freuen wir uns, den Standort in Güstrow gemeinsam mit dem bestehenden Team weiterzuführen und den Menschen weiterhin eine verlässliche Anlaufstelle für Wohnen und Einrichtung zu bieten.“ Diese Übernahme bedeutet nicht nur die Rettung des Einrichtungshauses, sondern garantiert auch die Beschäftigung aller Mitarbeiter vor Ort.
Fünfter Standort in der Region
Der Güstrower Markt reiht sich nahtlos in eine Serie erfolgreicher Übernahmen ein. Bereits zuvor hatte Knutzen Wohnen die früheren Hammer-Märkte in Bergen auf Rügen, Rostock-Gehlsdorf, Neubrandenburg sowie in Oranienburg bei Berlin übernommen. Mit nun insgesamt fünf Standorten in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg sichert das mittelständische Unternehmen über 80 Arbeitsplätze in der gesamten Region.
Interessant ist dabei die historische Dimension: Vor etwa 20 Jahren war Knutzen bereits mit eigenen Märkten in MV vertreten, hatte diese jedoch im Rahmen einer Kooperation mit der Hammer-Gruppe abgetreten. „Güstrow gehörte aber nicht zu den Standorten, die die Familie Knutzen früher betrieben hat“, erklärt Marco Schwarz, Regionalleiter für Mecklenburg-Vorpommern, während er den Umbau im ehemaligen Hammer-Markt überwacht.
Attraktiver Standort mit großer Anziehungskraft
„Aber Güstrow ist ein interessanter Standort für uns, hier kommen ja auch Kunden aus Teterow, Krakow am See, Laage, Bützow und Schwaan einkaufen“, führt Schwarz weiter aus. „Deshalb ist die Entscheidung für die Übernahme der Hammer-Filiale hier gefallen.“ Die strategische Lage der Kreisstadt macht sie zu einem idealen Standort für die weitere Expansion des Unternehmens.
Sortiment bleibt vertraut
In den kommenden Wochen wird der Fachmarkt in Güstrow vollständig mit Ware beliefert, sodass das Team vor Ort zügig seine volle Leistungsfähigkeit entfalten kann. Das bewährte Sortiment bleibt dabei grundsätzlich erhalten: Bodenbeläge, Gardinen sowie Sonnen- und Sichtschutz bilden weiterhin das Kerngeschäft des Hauses.
„In den kommenden Wochen werden wir das Sortiment gezielt verschönern und in einzelnen Bereichen ergänzen, um den Markt weiterzuentwickeln“, kündigen der zukünftige Marktleiter Stefan Thurmann und seine Stellvertreterin Astrid Otter an. Beide freuen sich auf die neue Herausforderung und die Zusammenarbeit mit dem bestehenden Team.
Schrittweise Eröffnung geplant
„Wir werden erst nach und nach die Regale auffüllen können, das wird am 1. April noch nicht abgeschlossen sein“, räumt Marco Schwarz ein. „Aber wir öffnen dann trotzdem schon und werden keinen Kunden wegschicken.“ Diese pragmatische Herangehensweise zeigt das kundenorientierte Denken des Familienunternehmens.
Tradition und Innovation vereint
Knutzen Wohnen blickt auf eine fast 50-jährige Geschichte als inhabergeführtes Familienunternehmen zurück. Gegründet 1974 von Herbert und Otto Eduard Knutzen in Flensburg, baute das Unternehmen zunächst auf Teppiche und Bodenbeläge. Heute umfasst das Angebot ein breites Sortiment rund um Wohnen und Einrichten – von Gardinen und Insektenschutz bis hin zu Möbeln, Matratzen, Dekorationsartikeln und zahlreichen weiteren Produkten.
Dabei setzt Knutzen Wohnen nach eigener Aussage stets auf individuelle Beratung durch speziell geschulte Fachkräfte. Mit der erneuten Expansion in Mecklenburg-Vorpommern kehrt das Unternehmen nicht nur in eine vertraute Region zurück, sondern stärkt auch nachhaltig die Einzelhandelslandschaft in Norddeutschland.



