Größer, heller und moderner: Norma baut neue Filiale in Bützow direkt neben bestehendem Markt
In der Tarnower Chaussee in Bützow herrscht seit Ende 2025 reger Baubetrieb. Nur einen Steinwurf von der aktuellen Norma-Filiale entfernt entsteht ein komplett neuer Supermarkt, der ab dem letzten Quartal 2026 die Kunden bedienen soll. Architekt Peter Kausch überwacht die Baustelle im Gewerbegebiet und erklärt: „Im Dezember 2025 wurde die Baufeldberäumung durchgeführt, jetzt schreiten die Bauarbeiten zügig voran.“
Baustelle mit regionalen Partnern und besonderen Herausforderungen
Bau- und Generalunternehmer Stefan Mielczarek berichtet, dass bereits 90 Prozent der Fundamente fertiggestellt sind. Diese Arbeiten begannen am 23. Februar und sollen bis Mitte April mit der Fertigstellung der Bodenplatte abgeschlossen sein. Bis zu 40 Arbeiter werden in der Spitze auf der Baustelle tätig sein, wobei ausschließlich Firmen aus der Region zum Einsatz kommen. Diana Hellwig, Leiterin Entwicklung bei Norma, betont: „Mit diesen Unternehmen haben wir bereits mehrfach erfolgreich zusammengearbeitet.“
Eine besondere Herausforderung stellt die unmittelbare Nähe zur 110-KV-Stromtrasse dar. Architekt Peter Kausch erläutert: „Wir müssen Höhenbeschränkungen beachten, da wir in den Sicherheitsbereich kommen. Alles ist jedoch mit der Wemag abgestimmt und das Gebäude entsprechend angepasst.“ Die Fertigstellung des Marktes ist für September oder Oktober 2026 geplant.
Modernisierung mit mehr Platz und nachhaltiger Energieversorgung
Nach 31 Jahren in der Industriestraße 2 zieht der Norma-Markt in die Tarnower Chaussee 7 um. Statt bisher 1000 Quadratmetern stehen dann 1400 Quadratmeter Verkaufsfläche zur Verfügung. Diana Hellwig erklärt die Vorteile: „Bisher haben wir einen Vier-Gang-Markt, jetzt entsteht ein Fünf-Gang-Markt. Das verbessert sowohl das Einkaufserlebnis für Kunden als auch die Arbeitsbedingungen für Mitarbeiter.“
Neben der größeren Verkaufsfläche wurden auch 350 Quadratmeter Nebenräume für das Personal geschaffen. Zehn bis zwölf Mitarbeiter werden im neuen Norma beschäftigt sein, wobei aktuell noch Personal gesucht wird. Das Sortiment bleibt unverändert, erhält jedoch ein neues Farbkonzept: Das bekannte Rot wird durch anthrazit ersetzt. „Alles wirkt heller, offener und moderner“, so Hellwig, nicht zuletzt dank einer großen Glasfront, die viel Tageslicht einlässt.
Nachhaltigkeit und Zukunft der alten Filiale
Der neue Norma-Markt setzt auch bei der Energieversorgung auf moderne Technologien. Neben einer Wärmepumpe wird eine Photovoltaikanlage installiert, die zur nachhaltigen Stromerzeugung beiträgt. Für die Kunden stehen am Ende 102 Parkplätze zur Verfügung, deren Anlage bereits begonnen hat.
Was passiert mit dem alten Norma-Markt? Diana Hellwig gibt Auskunft: „Die alte Fläche wird nach Fertigstellung der neuen Filiale vermietet.“ Der bisherige Standort in zweiter Reihe gilt als nicht mehr zeitgemäß, während der neue, besser sichtbare Markt die Attraktivität des Angebots deutlich steigern soll.



