Neue Norma-Filiale in Bützow: Baustelle zeigt Fortschritte
In der Tarnower Chaussee in Bützow, direkt am Abzweig zur Industriestraße und Wolker Chaussee, herrscht seit Ende 2025 reger Baubetrieb. Hier entsteht ein neuer Norma-Markt, nur wenige Meter von der bestehenden Filiale entfernt. Architekt Peter Kausch überwacht die Baustelle im Gewerbegebiet und erklärt: „Im Dezember 2025 wurde die Baufeldberäumung durchgeführt.“
Fundamente fast fertig – Bau schreitet zügig voran
Bauunternehmer Stefan Mielczarek, der als Generalunternehmer für den Neubau verantwortlich ist, berichtet: „Inzwischen sind 90 Prozent der Fundamente fertiggestellt.“ Die Arbeiten an den Fundamenten begannen am 23. Februar und sollen bis Mitte April mit der Fertigstellung der Bodenplatte abgeschlossen sein. Anschließend folgt die Grundsteinlegung. Parallel wurden bereits die künftigen Parkplätze angelegt – insgesamt 102 Stück.
Diana Hellwig, Leiterin Entwicklung bei Norma, erläutert die Motivation hinter dem Neubau: „Der alte Markt ist nicht mehr zeitgemäß, liegt versteckt in der zweiten Reihe. Wir wollen sichtbarer werden.“ Der neue Standort in der Tarnower Chaussee 7 soll dies ermöglichen. Die Bauarbeiten werden von regionalen Firmen durchgeführt, mit denen Norma bereits positive Erfahrungen gemacht hat. Bis zu 40 Arbeiter sind zeitgleich auf der Baustelle im Einsatz.
Herausforderungen und Planung: Höhenbeschränkungen durch Stromtrasse
Architekt Peter Kausch weist auf eine besondere Herausforderung hin: „Die Besonderheit in Bützow ist, dass wir sehr dicht an der 110-KV-Trasse dran sind. Da gibt es Höhenbeschränkungen, weil wir in den Sicherheitsbereich kommen.“ Diese Anforderungen wurden mit der Wemag abgestimmt und das Gebäude entsprechend angepasst. Die Fertigstellung des Marktes ist für September oder Oktober geplant.
Mehr Platz und modernes Design: Vom Vier- zum Fünf-Gang-Markt
Nach 31 Jahren in der Industriestraße 2 zieht Norma im letzten Quartal des Jahres in die neue Filiale um. Die Verkaufsfläche vergrößert sich von 1000 auf 1400 Quadratmeter. Diana Hellwig erklärt: „Bisher haben wir einen Vier-Gang-Markt, jetzt entsteht ein Fünf-Gang-Markt. Das macht nicht nur das Einkaufsgefühl für die Kunden angenehmer, sondern auch das Arbeiten für die Mitarbeiter.“
Für das Personal stehen zusätzlich 350 Quadratmeter Nebenräume zur Verfügung. Im neuen Norma werden zehn bis zwölf Mitarbeiter beschäftigt, wobei aktuell noch Personal gesucht wird. Das Sortiment bleibt unverändert, jedoch erhält der Markt ein neues Farbkonzept: Das bekannte Rot wird durch anthrazit ersetzt. Hellwig betont: „Alles wird heller, offener und moderner wirken“, unterstützt durch eine große Glasfront, die viel Tageslicht einlässt.
Moderne Technik und Nachnutzung der alten Fläche
Der neue Markt setzt auf zeitgemäße energetische Versorgung. Neben einer Wärmepumpe wird eine Photovoltaikanlage installiert. Zur Zukunft der alten Filiale sagt Diana Hellwig: „Die alte Fläche wäre nach Fertigstellung der neuen Filiale zu vermieten.“ Für Stefan Mielczarek ist der Bützower Bau bereits der zweite Norma-Markt, den er realisiert – im vergangenen Jahr war er für den Bau in Stralendorf verantwortlich.



