Im Landkreis Greiz in Thüringen können Abenteuerlustige ein außergewöhnliches Labyrinth erkunden. Auf dem Gelände der Pahren Agrar Kooperation nahe Zeulenroda-Triebes führen verschlungene Wege durch ein Feld mit bis zu zwei Meter hohen Hanfpflanzen. Dabei handelt es sich um sogenannten Nutzhanf, wie Geschäftsführer René Kolbe erklärt. Dieser Anbau ist für landwirtschaftliche Zwecke legal.
„Wir haben Glück, die Pflanzen sind sehr gleichmäßig gewachsen, das sieht gut aus“, so Kolbe. Das Unternehmen setzt bereits seit längerem auf die Produktion von Industriehanf, der unter anderem in der Automobilindustrie und der Kunststoffverarbeitung zum Einsatz kommt.
Mindestens 15. Saison des Hanflabyrinths
Das Hanflabyrinth geht nach Schätzungen von Kolbe bereits in seine mindestens 15. Saison. „Es gibt überall Maislabyrinthe, und wir haben gesagt: Wir machen ein Hanflabyrinth“, erinnert er sich an die Anfänge. Mit dem Labyrinth soll auch Aufklärungsarbeit geleistet werden: Geplant sind Infotafeln über den Hanfanbau. „Ich sehe da einen Lehrauftrag“, sagt Kolbe.
Inzwischen gibt es auch in anderen Bundesländern vereinzelt Hanflabyrinthe als Freizeitvergnügen, die neben den klassischen Maislabyrinthen besucht werden können.



