Moussa Ndiaye (24) hat sich in Rekordgeschwindigkeit in die Herzen der Schalke-Fans gespielt. Der Linksverteidiger kam im Winter per Leihe vom RSC Anderlecht und ersetzte den verletzten Vitalie Becker (21) so überzeugend, dass die Warnung „Verliebe dich niemals in einen Leihspieler“ zur Realität wurde. Sportboss Frank Baumann (50) hatte sich öffentlich klar positioniert: Ndiaye soll auch in der kommenden Saison für den FC Schalke 04 auflaufen. Allerdings besitzt der Pottklub keine Kaufoption, sodass der Preis mit den Belgiern frei verhandelt werden muss – und genau das ist aktuell der Knackpunkt.
Anderlecht fordert 4 Millionen Euro Ablöse
Der Senegalese hat sich durch starke Leistungen ins Rampenlicht gespielt und besitzt bei Anderlecht noch einen Vertrag bis 2028. Durch das bekannte Interesse und die Vakanz auf der linken Abwehrseite hat Anderlecht eine attraktive Verhandlungsposition. Wie in Belgien berichtet wird, soll Schalke vier Millionen Euro Ablöse zahlen. Trotz der verbesserten Finanzen ist das ein dicker Brocken für Königsblau.
Annäherung möglich, aber Alternativen im Blick
Wie die Bild-Zeitung erfuhr, ist eine Annäherung der beiden Klubs durchaus möglich. Eine Garantie für einen erfolgreichen Abschluss gibt es jedoch nicht. Das Problem: Schalke kann und will nicht zu viel Geld – sowohl Ablöse als auch Gehalt – für eine einzelne Position investieren. Zudem wurde angekündigt, dass in allen Mannschaftsteilen Verstärkungen geholt werden sollen. Deshalb beschäftigen sich die Verantwortlichen auch mit möglichen Alternativen auf der Ndiaye-Position.
S04-Bosse bleiben entspannt
Zur Wahrheit gehört, dass Schalke aufgrund des XXL-Kaders noch einige Spieler im Schaufenster stehen hat. Sollte es Baumann und Transfer-Direktor Max Lüftl (31) gelingen, Großverdiener von der Gehaltsliste zu bekommen, würde das für mehr Transferluft sorgen. Die Verantwortlichen bleiben entspannt, da die Dominosteine erst langsam fallen und sich zum Ende des Sommerfensters attraktive Gelegenheiten ergeben könnten – vielleicht auch mit einem Happy End in der Ndiaye-Thematik.



