Bio-Gemüseanbau in Deutschland erreicht 2025 neue Rekordwerte
Deutschlands Bio-Gemüseanbau erreicht 2025 Rekordwerte

Deutschlands Bio-Gemüseanbau verzeichnet 2025 beeindruckende Rekordwerte

Die deutschen Gemüsebauern können auf ein außergewöhnlich erfolgreiches Jahr 2025 zurückblicken. Sowohl im konventionellen als auch im ökologischen Bereich wurden bemerkenswerte Ernteergebnisse erzielt, wie aktuelle Daten des Statistischen Bundesamtes belegen.

Starker Zuwachs bei ökologisch bewirtschafteten Flächen

Der Trend hin zu nachhaltiger Landwirtschaft setzt sich ungebremst fort. Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland insgesamt 20.600 Hektar Gemüseanbaufläche ökologisch bewirtschaftet. Dies entspricht einem beachtlichen Anstieg von 6,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr 2024. Auf diesen Flächen ernteten landwirtschaftliche Betriebe 597.000 Tonnen Bio-Gemüse, was einem noch deutlicheren Wachstum von 12,6 Prozent im Vergleich zu 2024 gleichkommt.

Die Bedeutung des ökologischen Landbaus im Gemüsesektor wird immer größer. Mittlerweile werden fast 16 Prozent der gesamten deutschen Gemüseanbaufläche von 131.700 Hektar nach ökologischen Kriterien bewirtschaftet. Besonders beliebt im Bio-Anbau sind dabei traditionelle Gemüsesorten wie Karotten, Kürbisse, Zwiebeln und Rote Bete.

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Gesamternte erreicht historisches Maximum

Insgesamt betrachtet erzielten 5.960 Gemüsebauern in Deutschland im Jahr 2025 eine Rekordernte von 4,5 Millionen Tonnen Gemüse. Diese beeindruckende Menge unterstreicht die Produktivität und Bedeutung der deutschen Gemüsewirtschaft.

Die regionalen Schwerpunkte des Freilandgemüseanbaus liegen eindeutig in den westlichen und südlichen Bundesländern. Nordrhein-Westfalen führt mit 28.600 Hektar die Liste an, gefolgt von Niedersachsen mit 26.500 Hektar. Bayern belegt mit 17.500 Hektar den dritten Platz, während Rheinland-Pfalz mit 16.000 Hektar den vierten Rang einnimmt.

Speisezwiebeln erobern Spitzenposition zurück

Ein besonderes Highlight des Erntejahres 2025 ist die Rückkehr der Speisezwiebel an die Spitze der Erntestatistik. Mit einer Produktion von rund 903.300 Tonnen führen Zwiebeln erstmals seit 1990 die Liste der am meisten geernteten Gemüsearten in Deutschland an. Damit verdrängen sie Möhren beziehungsweise Karotten von der ersten Position, die mit 865.700 Tonnen den zweiten Platz belegen.

Diese Entwicklung zeigt nicht nur die gestiegene Bedeutung von Zwiebeln in der deutschen Landwirtschaft, sondern auch die Dynamik und Anpassungsfähigkeit der Gemüsebauern an Marktbedürfnisse und Verbrauchervorlieben.

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