Erdbeersaison in Rackith: Ukrainerin Diana Moroz als Saisonkraft unverzichtbar
Erdbeersaison in Rackith: Ukrainerin Diana Moroz unverzichtbar

Die Erdbeersaison in Rackith beginnt, und ohne Saisonkräfte wie Diana Moroz aus der Ukraine würde die Agrargenossenschaft vor großen Problemen stehen. Die Ukrainerin arbeitet derzeit in den Folientunneln des Betriebs und hilft bei den Vorbereitungen für die bevorstehende Ernte. Doch die Herausforderungen wachsen: Steigende Kosten und neue bürokratische Hürden für ukrainische Arbeitskräfte erschweren die Arbeit der Genossenschaft.

Familie in der Heimat: Eine ständige Sorge

Diana Moroz schaut immer wieder auf ihr Handy. Hinter der zerkratzten Schutzfolie ist schwach ein Familienfoto zu erkennen: mehrere Menschen, eng umschlungen. Ein Moment, festgehalten in der Heimat. Plötzlich ploppt eine Nachricht von „Mama“ auf. Die ständige Verbindung zur Familie ist für sie lebenswichtig, denn die Sehnsucht ist groß. Trotz der Entfernung gibt ihr der regelmäßige Kontakt Halt.

Agrargenossenschaft kämpft mit Kosten und Bürokratie

Die Agrargenossenschaft Rackith steht vor einer schwierigen Saison. Die Preise für Dünger, Energie und Logistik sind deutlich gestiegen. Gleichzeitig erschweren neue Regelungen die Einstellung von Saisonarbeitern aus der Ukraine. „Wir sind auf erfahrene Kräfte wie Diana angewiesen“, betont ein Sprecher des Betriebs. „Ohne sie wäre die Ernte kaum zu bewältigen.“ Die bürokratischen Auflagen für ukrainische Arbeitskräfte hätten sich in den letzten Monaten verschärft, was zu Verzögerungen und Unsicherheiten führe.

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Vorbereitungen für die Saison laufen auf Hochtouren

Trotz aller Widrigkeiten laufen die Vorbereitungen auf dem Erdbeerfeld auf Hochtouren. Diana Moroz arbeitet täglich in den Folientunneln, pflanzt und pflegt die Pflanzen. Ihre Erfahrung ist Gold wert. Die Genossenschaft hofft, dass die Ernte trotz der schwierigen Bedingungen gut ausfällt. Für Diana Moroz ist die Arbeit nicht nur ein Job, sondern auch eine Möglichkeit, ihre Familie in der Ukraine zu unterstützen. Das Geld, das sie verdient, schickt sie nach Hause.

Ein Blick in die Zukunft

Die Agrargenossenschaft Rackith sucht bereits nach langfristigen Lösungen. Man überlegt, verstärkt auf Automatisierung zu setzen, um unabhängiger von Saisonarbeitern zu werden. Doch bis dahin sind Menschen wie Diana Moroz unverzichtbar. Sie zeigt, wie wichtig internationale Zusammenarbeit in der Landwirtschaft ist – und wie persönlich die globalen Herausforderungen werden können.

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