Fleischproduktion in Deutschland sinkt leicht: Rindfleisch-Rückgang, Schwein bleibt Spitzenreiter
Fleischproduktion sinkt: Rindfleisch-Rückgang, Schwein Spitzenreiter

Fleischproduktion in Deutschland verzeichnet leichten Rückgang

Die deutschen Schlachtbetriebe haben im vergangenen Jahr eine Gesamtmenge von knapp 7 Millionen Tonnen Fleisch produziert. Dies entspricht einem leichten Minus von 15.400 Tonnen oder 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Im langfristigen Vergleich zeigt sich ein deutlicherer Trend: Gegenüber dem Rekordjahr 2016 ist die Produktion um insgesamt 17 Prozent gesunken.

Rindfleischproduktion geht deutlich zurück

Hauptverantwortlich für den Gesamtrückgang ist die Rindfleischproduktion. Diese sank im Jahr 2025 um 6,0 Prozent auf 0,9 Millionen Tonnen. Die Zahl der geschlachteten Rinder verringerte sich sogar um 7,3 Prozent auf 2,8 Millionen Tiere. Dieser Rückgang markiert eine signifikante Veränderung in diesem Segment der Fleischindustrie.

Geflügel bleibt stabil, Schweinefleisch dominiert weiterhin

Ganz anders präsentiert sich die Situation beim Geflügel. Hier blieb die Produktion mit 1,6 Millionen Tonnen konstant auf dem Niveau des Vorjahres. Damit hat sich die Geflügelproduktion seit der Jahrtausendwende mehr als verdoppelt. Für diese Menge wurden insgesamt 697,3 Millionen Hühner, Puten und Enten geschlachtet.

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Unangefochtener Spitzenreiter bleibt Schweinefleisch. Mit einer Produktion von 4,3 Millionen Tonnen stellt es den klaren Marktführer dar und verzeichnete sogar ein leichtes Plus von 1,1 Prozent gegenüber 2024. Insgesamt wurden 44,9 Millionen Schweine geschlachtet, was einem Anstieg von 0,6 Prozent entspricht. Interessant zu erwähnen ist, dass knapp 760.000 dieser Tiere aus dem Ausland stammten.

Die aktuellen Zahlen zeigen eine differenzierte Entwicklung in der deutschen Fleischproduktion. Während einige Bereiche schrumpfen, halten sich andere stabil oder verzeichnen sogar leichte Zuwächse. Die langfristige Tendenz gegenüber dem Rekordjahr 2016 bleibt jedoch deutlich rückläufig.

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