Griechischer Reeder trotzt Mullahs: Fünf Tanker durch gefährliche Straße von Hormus
Griechischer Reeder schickt Tanker durch Straße von Hormus

Griechischer Reeder trotzt Mullahs: Fünf Tanker durch gefährliche Straße von Hormus

Athen – Während viele Reedereien aus Angst vor iranischen Angriffen die Straße von Hormus meiden, zeigt der griechische Tycoon George Prokopiou (79) ungewöhnlichen Mut. Laut Berichten des „Luxemburger Wortes“ schickte er vergangene Woche gleich fünf Super-Tanker durch die aktuell gefährlichste Meerenge der Welt – alle randvoll beladen mit saudischem Rohöl und raffinierten Erdölprodukten.

Risikobereitschaft in der Tradition der Tankerkönige

Der 79-jährige Reeder beweist damit erneut seine legendäre Risikobereitschaft, die an die Tradition der griechischen „Tankerkönige“ Aristoteles Onassis und Stavros Niarchos erinnert. Diese verdienten in vergangenen Krisen und Kriegen mit ihren Flotten Milliarden. Prokopiou scheint diesem Beispiel zu folgen, während der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus seit Kriegsbeginn um dramatische 90 Prozent eingebrochen ist.

Die meisten Reedereien fürchten nicht nur um ihre teure Ladung und Schiffe, sondern vor allem um das Leben ihrer Besatzungen. Zusätzlich schrecken enorme Versicherungskosten viele ab. Doch Prokopiou hat offenbar eine Strategie entwickelt, die funktioniert: Alle seine fünf Tanker kamen heil durch die gefährliche Passage.

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Geheime Durchfahrt mit ausgeschalteten Transpondern

Der Schlüssel zum Erfolg lag in mehreren Sicherheitsmaßnahmen. Die wichtigste: Die griechischen Tanker fuhren mit ausgeschalteten Transpondern durch die Meerenge. Dadurch waren sie für das iranische Militär deutlich schwerer zu orten, obwohl dies Kapitän und Besatzung besondere navigatorische Fähigkeiten abverlangte, um Kollisionen zu vermeiden.

Zusätzlich sollen sich an Bord der Schiffe bewaffnete Sicherheitskräfte befunden haben. Den Seemännern machte Prokopiou die riskante Reise laut Berichten mit hohen Prämien schmackhaft. Bislang wurde keine öffentliche Kritik an diesem Vorgehen laut – dem griechischen Reeder wäre dies vermutlich auch egal.

„Nur wer wagt, gewinnt“ – Philosophie eines erfahrenen Reeders

In einem früheren Interview brachte Prokopiou seine Geschäftsphilosophie auf den Punkt: „Wer nicht bereit ist, Risiken einzugehen, hat in der Schifffahrt nichts verloren – nur wer wagt, gewinnt.“ Diese Einstellung scheint sich nun auszuzahlen, während andere Reedereien zögern und die von US-Präsident Donald Trump (79) versprochenen Militärpatrouillen für zivile Schiffe weiter auf sich warten lassen.

Die Branche beobachtet mit großem Interesse, wie der griechische Tycoon die Mullahs überlistete. Seit Beginn des Krieges hat der Iran die strategisch wichtige Straße von Hormus faktisch blockiert und greift regelmäßig Tanker an. Bis zu einem Viertel des weltweit geförderten Erdöls kann deshalb nicht wie gewohnt transportiert werden, was zu hohen Energiepreisen und Versorgungsengpässen beiträgt.

Prokopious Firma Dynacom Tankers Management beweist mit dieser mutigen Aktion, dass auch unter extremen Bedingungen Handel möglich bleibt – wenn man bereit ist, die entsprechenden Risiken einzugehen und kreative Lösungen zu finden.

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