Vertrag für Bundesgartenschau 2035 in Dessau-Roßlau unterzeichnet
Vertrag für Bundesgartenschau 2035 in Dessau-Roßlau unterzeichnet

Die Bundesgartenschau (Buga) im Jahr 2035 in Dessau-Roßlau ist besiegelt. Oberbürgermeister Robert Reck (parteilos) und DBG-Geschäftsführer Achim Schloemer unterzeichneten am Mittwoch den Vertrag zwischen der Stadt und der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft. Zuvor hatte das Landesverwaltungsamt in Halle die Genehmigung erteilt.

Die Stadt plant die Gründung einer Buga-Gesellschaft, der Stadtrat hatte bereits zugestimmt. Die Kosten für das Großprojekt werden auf knapp 64 Millionen Euro geschätzt. Befürworter sehen darin eine Chance für die Stadtentwicklung, Kritiker befürchten eine finanzielle Überforderung der Kommune.

Der Stadtrat hatte die Ausrichtung der Buga 2035 bereits im Juni 2024 beschlossen. Nach der Kommunalwahl nahm ein neuer Stadtrat die Arbeit auf, in dem nicht alle Mitglieder das Vorhaben unterstützten. Auch in der Bevölkerung gab es Widerstand.

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Ende 2024 scheiterte ein von Gegnern initiierter Bürgerentscheid: Knapp 9.000 Einwohner stimmten für die Aufhebung des Stadtratsbeschlusses, etwa 10.100 dagegen. Damit war der Weg für die Buga frei.

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