Die eine Zahl, die Erinnerungen an die Dotcom-Blase weckt
Zahl erinnert an Dotcom-Blase

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

zwischen Raketeneuphorie, Risikofreude und Realitätsschock – die Gegenwart der Gegensätzlichkeiten ist an den Märkten angekommen: Eine Entwicklung ist real, ihr genaues Gegenteil aber auch.

Ende einer Gewinnserie

Mit dem Ende einer neunwöchigen Gewinnserie ging der S&P 500 aus der vergangenen Woche, der Nasdaq erlebte gar seinen schlechtesten Handelstag seit mehr als einem Jahr. Skepsis über die Versprechen der Tech-Pioniere, die seit Monaten Märkte und Weltwirtschaft treiben, überkam die Anleger – man muss sagen: mal wieder.

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SpaceX-IPO als Kontrast

Gleichzeitig besorgt ausgerechnet der Tech-Boom diese Woche womöglich den größten Börsengang aller Zeiten: Elon Musk will sein Raketen- und KI-Unternehmen SpaceX an die Nasdaq bringen, mit einer Bewertung von 1,77 Billionen Dollar. Der IPO ist bereits zweifach überzeichnet.

Analysten bleiben optimistisch

Was für die Euphorie spricht: Die Mehrheit der Analysten hält den Rückschlag für eine Korrektur – klar, sonst hätten sie sich ja seit Monaten geirrt – und verweist auf die Substanz: Bei den S&P-500-Konzernen stiegen die Gewinne im ersten Quartal um fast 30 Prozent, die der IT-Konzerne sogar um 58 Prozent.

Diese eine Zahl – der Gewinnanstieg von 58 Prozent bei IT-Konzernen – weckt bei erfahrenen Anlegern Erinnerungen an die Dotcom-Blase, als ähnliche Wachstumsraten vor dem Crash zu beobachten waren. Ob die aktuelle Euphorie nachhaltig ist oder nur eine Blase, bleibt abzuwarten.

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