Chiara Wempe über ihren vollen Terminkalender
Chiara Wempe, Teil der fünften Generation des renommierten Juwelier- und Uhrenhändlers Wempe, stellt sich im Interview gegen das Klischee der faulen jungen Generation. „Meine Generation gilt als faul – das würde ich von mir wirklich nicht behaupten“, sagt die Unternehmensnachfolgerin. Sie betont, dass ein voller Terminkalender für sie kein Zeichen von Erfolg sei. Trotz zahlreicher Überstunden findet sie dennoch Zeit für Sport und ihren Hund.
Struktur und Prioritäten im Alltag
Die gebürtige Hamburgerin beschreibt sich selbst als „sehr durchstrukturiert“. Diese Eigenschaft helfe ihr, die Balance zwischen beruflichen Verpflichtungen und privaten Interessen zu halten. „Ich bin sehr durchstrukturiert“, erklärt sie im Gespräch mit der Journalistin Katharina Hölter. Ihr Alltag sei geprägt von Terminen, doch sie lege Wert darauf, regelmäßig Sport zu treiben und Zeit mit ihrem Hund zu verbringen.
Fünfte Generation im Familienunternehmen
Als Mitglied der fünften Generation trägt Chiara Wempe eine besondere Verantwortung für das traditionsreiche Unternehmen. Wempe, bekannt für exklusive Uhren und Schmuck, hat seinen Hauptsitz in Hamburg. Die junge Unternehmerin ist sich der Erwartungen bewusst, die an sie gestellt werden. Dennoch betont sie, dass Erfolg für sie nicht allein durch einen vollen Kalender definiert werde.
Kritik an Generationenklischees
In dem Interview widerspricht Wempe dem Vorurteil, dass die jüngere Generation generell faul sei. Sie argumentiert, dass viele junge Menschen wie sie selbst hart arbeiteten und gleichzeitig Wert auf eine ausgewogene Work-Life-Balance legten. Diese Einstellung sei kein Zeichen von Faulheit, sondern von modernem Zeitmanagement und Prioritätensetzung.



