Dorfhelferinnen feiern Abschluss und bereichern Höfe mit frischem Fachwissen
Dorfhelferinnen: Abschluss und frisches Fachwissen für Höfe

In Donauwörth haben acht Dorfhelferinnen ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Sie haben in den vergangenen zwei Jahren gelernt, wie sie Familien in landwirtschaftlichen Betrieben unterstützen können, wenn diese durch Krankheit, Unfall oder andere Notlagen ausfallen. Mit ihrem frischen Fachwissen bereichern sie nun die Höfe in der Region.

Ein Beruf mit Herz und Verstand

Die Dorfhelferinnen sind speziell ausgebildete Fachkräfte, die in Haushalt und Hof einspringen, wenn die Bäuerin oder der Bauer ausfällt. Sie übernehmen nicht nur die Versorgung der Familie und des Haushalts, sondern auch die Betreuung der Tiere und die anfallenden Arbeiten im Betrieb. Diese Unterstützung ist für viele Familien eine große Entlastung.

Die Absolventinnen kommen aus verschiedenen Teilen Bayerns und haben ihre Ausbildung am Fachzentrum für Agrarwirtschaft in Donauwörth absolviert. Der Kurs umfasste theoretische und praktische Einheiten, von Haushaltsführung über Kinderbetreuung bis hin zu landwirtschaftlichen Grundlagen.

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Abschlussfeier im Kreis der Familie

Bei einer Feierstunde im Beisein von Angehörigen und Vertretern der Landwirtschaftsverwaltung wurden die Zeugnisse überreicht. Die Absolventinnen zeigten sich erleichtert und stolz: „Die Ausbildung war anstrengend, aber wir haben viel gelernt und freuen uns auf unsere Aufgaben“, sagte eine der Absolventinnen. „Die Nachfrage nach Dorfhelferinnen ist groß, und wir können den Familien wirklich helfen.“

Laut Angaben des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Donauwörth ist der Bedarf an Dorfhelferinnen in den letzten Jahren gestiegen. Immer mehr Betriebe erkennen den Wert dieser Unterstützung, gerade in Zeiten, in denen die Arbeit auf den Höfen vielfältiger und komplexer wird.

Ein Beruf mit Zukunft

Die Dorfhelferinnen sind nicht nur in Notsituationen gefragt, sondern auch bei der Bewältigung des Alltags. Sie entlasten die Familien und tragen dazu bei, dass die Höfe weitergeführt werden können. Die Absolventinnen haben nun gute Berufsaussichten, denn die Landwirtschaftskammer und die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten vermitteln Einsätze in ganz Bayern.

Die Ausbildung zur Dorfhelferin dauert zwei Jahre und schließt mit einer Prüfung ab. Die Inhalte umfassen unter anderem Hauswirtschaft, Ernährungslehre, Kinder- und Krankenpflege sowie landwirtschaftliche Betriebslehre. Die Kombination aus sozialen und praktischen Fähigkeiten macht den Beruf besonders.

Ein Gewinn für die Region

Die neuen Dorfhelferinnen werden in den kommenden Wochen ihre ersten Einsätze haben. Sie sind ein Gewinn für die Region, denn sie sichern die Kontinuität in den Familienbetrieben und tragen zur Lebensqualität auf dem Land bei. Die Verantwortlichen zeigten sich überzeugt, dass die Absolventinnen mit ihrem Engagement und ihrem Wissen die Höfe bereichern werden.

Die Feierstunde endete mit einem gemeinsamen Essen und dem Austausch von Erfahrungen. Die Absolventinnen sind sich einig: Sie haben nicht nur einen Beruf erlernt, sondern auch eine Berufung gefunden.

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