Museumsschiff Cap San Diego: Umfassende Werftarbeiten in Bremerhaven bis Ende März
Cap San Diego: Werftarbeiten in Bremerhaven bis Märzende

Maritimes Denkmal im Dock: Cap San Diego unterzieht sich umfangreicher Werftüberholung

Das weltweit größte betriebsfähige Museumsfrachtschiff Cap San Diego hat nach einer Woche Vorarbeiten an der Kaje nun offiziell das Dock in Bremerhaven bezogen. Dort wird das maritime Denkmal bis zum 30. März umfassenden Wartungs- und Reparaturarbeiten unterzogen, um seine Fahrtüchtigkeit langfristig zu sichern. Die Arbeiten umfassen sowohl technische als auch sicherheitsrelevante Aspekte, die für den Erhalt des historischen Frachters unerlässlich sind.

Detaillierte Arbeiten am Unterwasserschiff und an Deck

Laut Ann-Kathrin Ruess, der Geschäftsführerin des Museumsschiffs, stehen mehrere zentrale Maßnahmen auf dem Programm. Das Unterwasserschiff wird gründlich von Muschelbewuchs gereinigt und erhält einen neuen Anstrich, um Korrosion vorzubeugen. Zudem muss der riesige Propeller demontiert werden, um eine wichtige Dichtung auszutauschen – eine anspruchsvolle Operation, die Präzision erfordert.

Bereits in der Vorwoche wurden an der Kaje der Bremerhavener Werft Bredo Dry Docks erste Schritte eingeleitet. Die Masten wurden eingerüstet, um sie entrosten und neu streichen zu können. Das Holzdeck wurde abgenommen, um den darunterliegenden Stahl von Rost zu befreien, wie Ruess erläuterte. Diese vorbereitenden Maßnahmen waren notwendig, um den reibungslosen Ablauf der Dockarbeiten zu gewährleisten.

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Sicherheitstechnische Überprüfung und Klassenerneuerung

Ein zentraler Bestandteil der Werftaufenthalts ist die umfassende sicherheitstechnische Überprüfung des Schiffs. Die sogenannte Klassenerneuerung, die als eine Art Schiffs-TÜV fungiert, ist eine zwingende Voraussetzung dafür, dass die Cap San Diego weiterhin fahrtüchtig bleibt. „Erste Abnahmen sind schon erfolgt“, bestätigte Ruess und unterstrich damit den Fortschritt der Arbeiten. Diese Prüfung gewährleistet, dass das Schiff allen aktuellen Sicherheitsstandards entspricht und für zukünftige Fahrten gerüstet ist.

Nach Abschluss aller Arbeiten in etwa zwei Wochen wird die Cap San Diego wieder an ihren Stammplatz an der Überseebrücke in Hamburg zurückkehren. Das weiße Schiff ist das letzte erhaltene Exemplar einer Serie von sechs Stückgutfrachtern, die in den Jahren 1961/62 für die renommierte Reederei Hamburg Süd gebaut wurden. Sein Erhalt als Museumsschiff ist nicht nur ein kulturelles Anliegen, sondern auch ein technisches Meisterwerk, das regelmäßige Instandhaltung erfordert.

Die aktuellen Werftarbeiten in Bremerhaven demonstrieren eindrucksvoll den Aufwand, der betrieben wird, um dieses maritime Erbe für kommende Generationen zu bewahren. Von der Reinigung des Rumpfes bis zur Demontage des Propellers – jede Maßnahme trägt dazu bei, dass die Cap San Diego weiterhin als lebendiges Museum auf den Weltmeeren unterwegs sein kann.

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