Das DFB-Pokalfinale der Männer verspricht eine technische Innovation: Der „Chip im Ball“ feiert seine Premiere. Beim Endspiel am 23. Mai um 20.00 Uhr in der ARD und auf Sky im Berliner Olympiastadion zwischen Rekordgewinner Bayern München und Titelverteidiger VfB Stuttgart kommt erstmals im deutschen Profifußball ein offizieller Spielball mit integrierter Sensortechnologie zum Einsatz.
Der iBall mit Connected Ball Technology
Der „iBall“ vom Hersteller Derbystar ist mit der sogenannten „Connected Ball Technology“ ausgestattet, die in Zusammenarbeit mit der Kinexon Sports & Media GmbH bereitgestellt wird. Nach Angaben des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) erfasst ein im Ball integrierter Sensor hochpräzise und in Echtzeit Daten zu Ballkontakten, Geschwindigkeit, Flugbahn und Rotation – ohne Einfluss auf Gewicht, Flug- und Sprungeigenschaften oder die Performance des Spielballs.
Unterstützung für VAR und Spielanalysen
Die erfassten Daten sollen unter anderem VAR-Prozesse sowie das halbautomatische Abseits unterstützen. Laut DFB bilden sie gleichzeitig die Grundlage für weiterführende technische und taktische Spielanalysen sowie die Visualisierung zentraler Spielsituationen wie Dribblings, Pässe und Abschlüsse.
Unterschied zur Bundesliga-Technologie
Die technischen Hilfsmittel in der Bundesliga, wie Torlinientechnik und halbautomatisches Abseits, funktionieren ohne „Chip im Ball“. Sie basieren auf Kameratechnologie. Der iBall stellt somit eine neue Ära der Spieldatenanalyse dar.
Das DFB-Pokalfinale wird am 23. Mai im Berliner Olympiastadion ausgetragen. Der Anstoß erfolgt um 20.00 Uhr. Die Übertragung übernehmen die ARD und Sky. Bayern München trifft als Rekordgewinner auf den Titelverteidiger VfB Stuttgart.



