Aus Alt mach Neu: Torgelow ist seit knapp drei Jahren anerkannter Tourismusort. Um dieser Rolle gerecht zu werden, hat sich die Stadtverwaltung schon länger vorgenommen, die Beschilderung in der Stadt zu modernisieren. Nun gab es eine Förderzusage aus dem Vorpommernfonds.
Wegweiser zu touristischen Highlights
„Im Stadtgebiet gibt es Begrüßungstafeln, die Gäste und Touristen herzlich willkommen heißen. Dazu sind Wegweiser aufgestellt, die Ortsunkundige auf Sehenswürdigkeiten hinweisen“, erläuterte Bauamtsleiter Toni Port. Unter anderem wird auf die Gießereiarena, das Heidebad oder das Ukranenland hingewiesen. „Wir haben eine Bestandsaufnahme gemacht, weil die Schilder zum größten Teil schon in die Jahre gekommen sind“, so Port. Es habe Sonderbedarfszuweisungen für Kommunen gegeben, die einen hohen Anteil an Flüchtlingen haben und eine Gemeinschaftsunterkunft vorhalten. „Aus diesem Topf haben wir bereits eine halbe Million Euro für den Bahnhof bekommen. 50.000 Euro wollen wir zudem für die innerörtliche Wegweisung nehmen.“
Zuwendungsbescheid fehlt noch
„Da die Baukosten geschätzt bei 100.000 bis 120.000 Euro liegen, haben wir auch Geld beim Vorpommernfonds beantragt“, rechnete der Bauamtsleiter vor. Dafür habe Patrick Dahlemann 6000 Euro aus dem Vorpommernfonds in Aussicht gestellt. „Wir hatten ursprünglich höher angesetzt, aber auch damit kommen wir klar.“ Weil für die 50.000 Euro außerdem der Zuwendungsbescheid fehlt, kann die Stadt bislang nicht loslegen. „Wir hoffen, dass es schon in diesem Jahr so weit ist. Diesbezüglich sind wir mit dem Innenministerium im Gespräch“, sagte Toni Port.
Sehenswürdigkeiten für Tagesgäste sichtbar machen
Patrick Dahlemann sagte bei der Übergabe, dass sich die Stadt Torgelow ein neues Stadtmarketingkonzept mit dem Slogan „Torgelow bewegt“ habe einfallen lassen. „Die wichtigsten Orte, also die touristischen Anlaufpunkte besser sichtbar zu machen, auch wenn die Leute in der Innenstadt mit dem Fahrrad unterwegs sind, das wollen wir als Land unterstützen“, sagte der Chef der Staatskanzlei, der es toll findet, dass die Verwaltung, also die Bürgermeisterin und der Bauamtsleiter, so aktiv dahinter sind. „Torgelow ist meine Heimatstadt. Es geht darum, die Villa, das Castrum, das Ukranenland und das Heidebad auch für Tagesgäste auffindbar zu machen.“
Konkret sind sechs Begrüßungstafeln an den Hauptwegen nach Torgelow geplant. Dazu kommen zahlreiche Hinweisschilder, die im Stadtgebiet erneuert werden sollen.



