Güstrower Traditionsgaststätte Grenzburg erlebt Renaissance durch jungen Gastronomen
Grenzburg in Güstrow: Junge Gastronomie belebt Traditionshaus

Güstrower Traditionsgaststätte Grenzburg erlebt Renaissance durch jungen Gastronomen

In der Barlachstadt Güstrow hat die traditionsreiche Gaststätte Grenzburg eine beeindruckende Wiederbelebung erfahren. Der junge Restaurantfachmann Dennis Wohlgemuth hat als neuer Pächter das urige Ausflugslokal mit frischem Konzept und viel Engagement neu aufgestellt – mit durchschlagendem Erfolg.

Vielseitiges Programm lockt Besucher an

Die Grenzburg, die zwischen Inselsee und Barlach-Atelier in hervorragender Lage liegt, zieht inzwischen wieder zahlreiche Güstrower und Touristen an. Das Programm ist vielfältig und abwechslungsreich:

  • Konzerte in gemütlicher Wohnzimmeratmosphäre mit Pop, Jazz und Soul
  • Regelmäßige Brunchs jeden ersten Sonntag im Monat
  • Ukulelen-Punk-Rock, Comedy und Magie-Veranstaltungen
  • Erstmals am 6. September ein Handwerkermarkt
Besonders beliebt sind die musikalischen Darbietungen, die oft mit kulinarischen Angeboten kombiniert werden. Bei gutem Wetter finden viele Veranstaltungen im Biergarten statt.

Junger Unternehmer mit Heimatbezug

Dennis Wohlgemuth, der in Güstrow aufgewachsen ist, hatte schon lange ein Auge auf die traditionsreiche Gaststätte geworfen. „Ich bin schon so oft an diesem Ort vorbeispaziert, fand ihn sehr schön und prägend“, erzählt der gelernte Restaurantfachmann. Als er die Anzeige für einen neuen Pächter sah, griff er sofort zu.

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Nach teilweisen Renovierungsarbeiten in Küche und Gaststube konnte die Grenzburg zum Herrentag 2024 wiedereröffnet werden – nachdem das Gasthaus aufgrund der Corona-Pandemie zwei Jahre leer gestanden hatte.

Konzerte entwickeln sich zum Publikumsmagneten

„Mit Blues haben wir letztes Jahr im November angefangen“, berichtet Wohlgemuth über die musikalische Neuausrichtung. „Bei unserem ersten Wohnzimmerkonzert waren wir noch 15 Gäste. Der Abend hatte viel positive Resonanz, und da haben wir gedacht, das Angebot auszubauen.“

Inzwischen ziehen die Konzerte immer mehr Besucher an. „Manche tauschen sogar die Schichten, um dabei sein zu können“, freut sich der Gastronom über die wachsende Beliebtheit.

Regionale Küche und Übernachtungsmöglichkeiten

Bei der Speisekarte setzt Dennis Wohlgemuth konsequent auf regionale und deftige Kost. Besonders beliebt sind Ofenkartoffeln und Schweinefilet. Tagsüber gibt es eine große Speisekarte, nachmittags kleine Stärkungen für Zwischendurch – ideal für Radfahrer und Ausflügler.

Zusätzlich renoviert der junge Unternehmer sukzessive Gästezimmer. Bald werden fünf Doppelzimmer für Kurzurlaube zur Verfügung stehen, was das Angebot der Grenzburg komplettiert.

Teamwachstum und Zukunftspläne

Das Team der Grenzburg wächst stetig. Zum 1. April wird ein Hilfskoch eingestellt, während Wohlgemuth selbst als Chefkoch fungiert. „Klar fehlt Personal auch hier, vor allem im Restaurant“, gibt der Gastronom zu. Daher ist er besonders froh über Abiturienten, die im Sommer als Aushilfen arbeiten.

„Ich bin sehr zufrieden mit ihnen, sie haben Spaß und machen ihren Job gut. Sie sind oft stolz auf das, was sie alles lernen können“, so der junge Mann.

Für die Zukunft plant Wohlgemuth weitere Erweiterungen:

  1. Weitere Öffnung für Kleinkunst-Veranstaltungen
  2. Mögliche Malkurse und kreative Workshops
  3. Zusammenarbeit mit dem benachbarten Ponyhof
Der Gastronom ist jüngst auch in den Tourismusverein Güstrow eingetreten, um die Grenzburg noch besser in die regionale Tourismuslandschaft einzubinden.

Perfekte Lage und familiäre Atmosphäre

Die Grenzburg profitiert nicht nur von ihrer traumhaften Lage zwischen Inselsee und Barlach-Atelier, sondern auch von der familiären Atmosphäre, die Dennis Wohlgemuth geschaffen hat. „Wenn die Menschen in lockerer Atmosphäre und gut gelaunt draußen sitzen, sieht das manchmal aus wie ein Stillleben“, beschreibt er die Stimmung im Biergarten.

Mit der Wiederbelebung der Traditionsgaststätte hat der junge Güstrower nicht nur ein Stück Heimatgeschichte bewahrt, sondern auch einen lebendigen Treffpunkt für die ganze Region geschaffen.

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