Tante Enso in Dabel: Dorfladen feiert erstes Jubiläum mit Plänen
Tante Enso Dabel: Jubiläum und neue Pläne

Genau ein Jahr ist es her, dass Tante Enso seine 68. Filiale in Dabel mit Konfettikanonen und zahlreichen Neugierigen eröffnet hat. Zum ersten Jubiläum wird am Wochenende gefeiert – und das ganze Dorf kann mitfeiern. Der Markt, der an einen kleinen Supermarkt erinnert, bietet den Kunden die Möglichkeit, unabhängig von Öffnungszeiten einzukaufen. Dabels Bürgermeister Jörg Neumann zeigte sich bereits bei der Eröffnung am 8. Mai 2025 begeistert: „Zum Glück haben wir mit Tante Enso nicht nur einen Lückenfüller, sondern einen echten Vollversorger gefunden.“ Der Kauf des Gebäudes sei ein Risiko gewesen, das sich gelohnt habe.

Rund um die Uhr geöffnet

Das Konzept von Tante Enso ermöglicht es den Kunden, auch sonntags, an Feiertagen oder in der Nacht einzukaufen, wenn andere Läden geschlossen haben. Viele nutzen den Markt für kleine Einkäufe, wenn sie etwas vergessen haben und nicht extra in die Stadt fahren möchten. Die zeitliche Unabhängigkeit ist einer der großen Vorteile des Tante-Enso-Konzepts. Dennoch gibt es laut Jessica Renziehausen, Abteilungsleiterin für Unternehmenskommunikation bei Tante Enso, umsatztechnisch noch Luft nach oben. „Der Tante Enso in Dabel hat umsatztechnisch immer noch etwas Luft nach oben“, erklärt sie. Das sei jedoch kein Grund zur Sorge.

Sortiment wird angepasst

Das Sortiment soll weiter angepasst werden, um noch mehr regionale Herstellerwünsche zu erfüllen. Auch bei der Nutzung der Self-Scan-Kasse ist das Filialteam bemüht, den Kunden zu helfen. Die Stimmung zum Jubiläum ist optimistisch: „Insgesamt ist bei beiden Punkten eine langsame, positive Entwicklung zu beobachten, und das freut uns natürlich“, so Renziehausen. Mittlerweile gibt es insgesamt 477 Teilhaber und 976 Tante-Enso-Karten wurden ausgegeben. Diese Karten dienen als Türöffner für den Zutritt außerhalb der personalbesetzten Öffnungszeiten.

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Beliebte Produkte und neue Pläne

Zu den beliebtesten Produkten in Dabel gehören regionale Eier und Fleischwaren, aber auch günstige Eigenmarkenprodukte von Rewe, reduzierte „Rette die Lebensmittel“-Artikel und Bier. Innerhalb des ersten Jahres wurde das Angebot bereits angepasst, etwa durch die Aufstellung eines Kaffeeautomaten. Als Nächstes stehen Gespräche mit der Deutschen Post an. Die Dabeler wünschen sich schon länger eine Anlaufstelle für Briefe und Pakete. „Bei positiver Entscheidung zum Standort vonseiten der Post ist das Angebot von Postservices in Dabel denkbar“, sagt Renziehausen. Die Kunden dürfen gespannt sein, wie es mit ihrem Tante-Enso-Laden weitergeht.

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