Deutsche Touristin am Olymp von streunenden Hunden schwer verletzt
Eine Wanderung am berühmten Olymp in Griechenland endete für eine deutsche Urlauberin in einem lebensbedrohlichen Albtraum. Die 61-jährige Frau wurde am Mittwochnachmittag zwischen Litochoro und Dion in Zentralmakedonien von einem Rudel wilder Hunde brutal attackiert und erlitt schwere Bissverletzungen am Kopf und Körper.
Opfer muss intensivmedizinisch behandelt werden
Nach der Attacke wurde die Touristin zunächst in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht und anschließend in die Klinik von Katerini verlegt, wo sie operiert werden musste. Derzeit liegt die Frau auf der Intensivstation und muss künstlich beatmet werden. Ihr Zustand wird als ernst beschrieben.
Politiker vorläufig festgenommen
Der Vorfall hat bereits politische Konsequenzen nach sich gezogen. Wie die griechische Nachrichtenagentur ANA-MPA berichtet, nahm die Polizei den 65-jährigen stellvertretenden Bürgermeister der Region vorläufig fest. Dieser ist für die Belange mit streunenden Hunden zuständig. Nach Abschluss der ersten polizeilichen Maßnahmen wurde der Politiker jedoch bis zum Ende der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen wieder freigelassen.
Olymp als touristisches Ziel mit Sicherheitsrisiken
Der Olymp ist nicht nur die höchste Gebirgskette Griechenlands, sondern auch ein beliebtes Ziel für Wanderer und Touristen aus aller Welt. Der aktuelle Vorfall wirft Fragen nach der Sicherheit in der Region auf und zeigt die Gefahren, die von streunenden Hunden ausgehen können. Die griechischen Behörden stehen nun unter Druck, Maßnahmen zur Kontrolle der herrenlosen Hundepopulation zu ergreifen.
Die Ermittlungen zu dem Vorfall laufen weiter, während die deutsche Touristin um ihr Leben kämpft. Das Auswärtige Amt wurde über den Vorfall informiert und steht in Kontakt mit den griechischen Behörden.



