Beim 12. Welterbe-Wandertag an Saale und Unstrut stand Laucha als Gastgeber-Ort im Mittelpunkt. Zwölf durchweg überbuchte Touren zeigten, dass mit diesem Thema ein Nerv getroffen wurde. Selbst ein „Nordlicht“ aus der Nähe von Bremen reiste an, um an dem Event teilzunehmen.
Industriekultur-Tour über vier Kilometer
Gerhard Schlange, ein waschechter Naumburger und Kind der Saale-Unstrut-Region, zählt 71 Lenze und hat eine Tochter in Laucha wohnen. Dennoch erfuhr er bei der Industriekultur-Tour, die über vier Kilometer führte, noch viele neue Details. Die Tour war Teil des Wandertags und bot Einblicke in die regionale Industriegeschichte.
Das Geheimnis des Pflaumenschnapses
Ein besonderes Highlight war die Entdeckung des „Glockengold“-Geheimnisses. Die Teilnehmer erfuhren, wie der berühmte Pflaumenschnaps aus der Region hergestellt wird und welche Traditionen dahinterstecken. Die Verbindung von Wandern und Entdecken begeisterte die Gäste.
Der Welterbe-Wandertag hat sich zu einem beliebten Event entwickelt, das jedes Jahr mehr Besucher anzieht. Die Mischung aus Bewegung, Natur und kulturellen Einblicken macht ihn zu einem besonderen Erlebnis.



