Grieche Wehringen: Auenstüble-Wirt übernimmt FSV
Auenstüble-Wirt übernimmt FSV Wehringen

Der FSV Wehringen bekommt einen neuen starken Mann an der Spitze: Der Wirt des Auenstüble, ein Grieche mit Herz für den Fußball, übernimmt den Verein. Das gab der Verein am Wochenende bekannt. Der 45-Jährige, der seit vielen Jahren in Wehringen lebt und dort das bekannte Lokal betreibt, will den Klub in eine erfolgreiche Zukunft führen.

Ein Gastronom mit Leidenschaft für den Fußball

Der neue starke Mann heißt Dimitrios Papadopoulos (Name geändert, Anm. d. Red.), wie er selbst betont. Er ist seit über 20 Jahren Wirt des Auenstüble, einer beliebten Gaststätte im Ort. „Ich liebe diesen Verein und möchte etwas zurückgeben“, sagte er bei seiner Vorstellung. „Der FSV hat großes Potenzial, und ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam viel erreichen können.“

Papadopoulos ist kein Unbekannter im Verein. Er war früher selbst aktiver Spieler und hat den FSV in den letzten Jahren als Sponsor unterstützt. Nun will er sich noch intensiver einbringen. „Ich möchte den Verein nicht nur finanziell, sondern auch strukturell stärken“, erklärte er. „Wir müssen die Jugendarbeit ausbauen und die Mannschaften enger zusammenführen.“

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Ziele: Jugendarbeit und wirtschaftliche Stabilität

Der neue Vereinschef hat ehrgeizige Pläne. An erster Stelle steht die Förderung des Nachwuchses. „Wir haben viele talentierte Jugendliche in Wehringen, denen wir eine Perspektive bieten müssen“, sagte er. Dazu soll ein neues Konzept für die Jugendabteilung erarbeitet werden. Auch die wirtschaftliche Situation des Vereins will er verbessern. „Wir müssen neue Einnahmequellen erschließen, um langfristig unabhängig zu sein“, betonte er.

Die Mitglieder des FSV reagierten positiv auf die Nachricht. „Es ist ein Glücksfall für den Verein, dass sich jemand mit so viel Engagement einbringt“, sagte der bisherige Vorsitzende, der nicht genannt werden wollte. „Wir haben in den letzten Jahren einige schwierige Phasen durchgemacht, aber mit Dimitrios an der Spitze blicken wir optimistisch in die Zukunft.“

Ein Neuanfang mit Tradition

Der FSV Wehringen blickt auf eine lange Geschichte zurück. Gegründet im Jahr 1920, hat der Verein schon viele Höhen und Tiefen erlebt. In den letzten Jahren kämpfte der Klub jedoch mit sinkenden Mitgliederzahlen und finanziellen Problemen. Mit dem neuen Vorsitzenden soll nun ein Neuanfang gelingen.

Papadopoulos will dabei auch die Tradition des Vereins bewahren. „Wir dürfen unsere Wurzeln nicht vergessen“, sagte er. „Aber wir müssen uns auch modernisieren, um für die Zukunft gerüstet zu sein.“ Konkret plant er, die Zusammenarbeit mit Schulen und Kindergärten zu intensivieren, um mehr Kinder für den Fußball zu begeistern.

Gastronomie und Verein: Eine Verbindung, die funktioniert

Die Verbindung von Gastronomie und Verein ist nicht neu, aber in Wehringen besonders ausgeprägt. Das Auenstüble ist seit Jahren ein Treffpunkt für Spieler, Funktionäre und Fans. „Ich kenne die Leute und ihre Bedürfnisse“, sagte Papadopoulos. „Diese Nähe will ich nutzen, um den Verein noch enger mit der Gemeinde zu verzahnen.“

Geplant ist unter anderem, dass das Auenstüble künftig als Vereinsheim fungiert und bei Heimspielen bewirtet. Auch die Renovierung der Sportanlagen steht auf der Agenda. „Wir haben schon konkrete Gespräche mit der Gemeinde geführt“, verriet er. „Ich bin zuversichtlich, dass wir bald erste Ergebnisse sehen werden.“

Ein klares Bekenntnis zum Standort

Der neue Vorsitzende betonte, dass er langfristig denkt. „Ich habe nicht vor, in ein paar Jahren wieder aufzuhören“, sagte er. „Ich möchte den FSV über viele Jahre begleiten und ihn zu einem Aushängeschild für Wehringen machen.“ Dazu gehört auch, dass er weiterhin sein Restaurant betreibt. „Das eine schließt das andere nicht aus“, erklärte er mit einem Lächeln.

Die offizielle Amtsübernahme ist für die nächste Mitgliederversammlung geplant. Bis dahin will Papadopoulos bereits erste Gespräche mit Sponsoren und der Gemeinde führen. „Wir haben schon einige Zusagen erhalten“, sagte er optimistisch. „Die Bereitschaft, den Verein zu unterstützen, ist da – wir müssen sie nur nutzen.“

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Der FSV Wehringen steht also vor einem Neuanfang. Mit Dimitrios Papadopoulos übernimmt ein Mann das Ruder, der den Verein kennt und liebt. Die kommenden Monate werden zeigen, ob er seine ehrgeizigen Pläne in die Tat umsetzen kann. Die Weichen sind gestellt.