Der weltgrößte Chemiekonzern BASF hat im ersten Quartal 2026 den anhaltenden Wettbewerbsdruck zu spüren bekommen. Wie der Dax-Konzern vor seiner Hauptversammlung in Ludwigshafen mitteilte, sank der Umsatz in den ersten drei Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um drei Prozent auf rund 16 Milliarden Euro.
Mengenwachstum reicht nicht aus
Zwar konnten die verkauften Mengen leicht gesteigert werden, doch niedrigere Verkaufspreise und negative Währungseffekte – insbesondere aus dem US-Dollar und dem chinesischen Renminbi – belasteten das Ergebnis. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sowie vor Sondereinflüssen ging um knapp sechs Prozent auf 2,36 Milliarden Euro zurück.
„Ohne währungsbedingte Belastungen von mehr als 100 Millionen Euro hätte das Ebitda vor Sondereinflüssen das Niveau des Vorjahresquartals erreicht“, erklärte Finanzvorstand Dirk Elvermann laut einer Mitteilung.
Gewinnsteigerung für Aktionäre
Trotz der Umsatz- und Ertragsrückgänge gibt es eine positive Nachricht für die Aktionäre: Der auf sie entfallende Gewinn stieg um knapp 15 Prozent auf 927 Millionen Euro. Dies ist auf Dividendenzahlungen von der Beteiligung an Wintershall Dea zurückzuführen. Die Vorjahreszahlen wurden aufgrund des geplanten Verkaufs der Fahrzeug- und Reparaturlacke an den Investor Carlyle angepasst.
Der Vorstand um Unternehmenschef Markus Kamieth bestätigte die Ziele für das Gesamtjahr. BASF erwartet weiterhin ein schwieriges Marktumfeld, das von geopolitischen Unsicherheiten und volatilen Rohstoffpreisen geprägt ist.



