Boris Becker, 58, trennt sich von seiner Panorama-Villa im badischen Leimen. Das Anwesen, das 1992 nach Plänen seines Vaters erbaut wurde, steht nun für 2,98 Millionen Euro zum Verkauf. Das Maklerbüro „Kozlowski Immobilien“ beschreibt die Immobilie als „großzügige Architektur, ein Höchstmaß an Privatsphäre und einen beeindruckenden Panoramablick über die Rheinebene bis zur Pfälzer Bergkette“.
Villa mit Geschichte: Architektur von Beckers Vater
Beckers Vater, Karl-Heinz Becker, war Architekt und errichtete das Haus 1992 auf einem 825 Quadratmeter großen Grundstück. Laut Inserat zählte das Anwesen schon damals mit Baukosten von rund 4,6 Millionen D-Mark zu den außergewöhnlichsten Privathäusern der Region. Die Villa in Beckers Geburtsort in Baden-Württemberg bietet einen weiten Blick über die Rheinebene bis zur Pfälzer Bergkette.
Beckers Karriere und Verbindung zu Leimen
Boris Becker ist einer der erfolgreichsten deutschen Tennisspieler der Geschichte. 1985 triumphierte er mit nur 17 Jahren in Wimbledon und brachte Leimen auf die Weltkarte. In seiner Karriere holte er zwei weitere Wimbledon-Titel und gewann insgesamt sechs Grand-Slam-Turniere. Die Stadt Leimen feierte den frisch gebackenen Wimbledon-Champion im Juli 1985 mit einem Empfang.
Becker engagiert sich für Tennisprofis
Zuletzt machte sich Becker für andere Tennisprofis stark, die von den Organisatoren der Grand-Slam-Turniere mehr Geld verlangen. „Ja, verdammt noch mal, wenn ihr so viel Geld verdient, gebt es doch aus an Preisgeldern auch in den Anfangsrunden für Spieler, die das zum Überleben brauchen“, sagte er in einer Eurosport-Medienrunde. Er zeigte Verständnis für die Spieler, denn „eine Tenniskarriere kann morgen vorbei sein“.



