EA plant Werbung in Videospielen: Fans reagieren verärgert
EA plant Werbung in Videospielen: Fans verärgert

Electronic Arts (EA) hat angekündigt, künftig Werbung in seine Videospiele zu integrieren. Die Entscheidung stößt bei vielen Fans auf Unverständnis und Kritik. Sie befürchten, dass die Werbeeinblendungen das Spielerlebnis beeinträchtigen und zu einer Kommerzialisierung der Spiele führen könnten.

Details der Ankündigung

Laut einem Bericht des Branchenportals GamesIndustry.biz will EA Werbung in Vollpreisspielen sowie in Free-to-Play-Titeln einbauen. Dabei soll es sich um dynamische Werbung handeln, die sich an den Spieler oder die Spielumgebung anpasst. EA-CEO Andrew Wilson betonte in einer Investorenkonferenz, dass Werbung eine wichtige Einnahmequelle darstelle und das Spielerlebnis nicht negativ beeinflussen werde. „Wir sehen Werbung als eine Möglichkeit, unsere Spiele weiterzuentwickeln und gleichzeitig den Spielern weiterhin hochwertige Inhalte zu bieten“, so Wilson.

Reaktionen der Spieler

In sozialen Medien und Foren äußerten sich viele Spieler enttäuscht. Ein Nutzer auf Reddit schrieb: „EA zerstört langsam alles, was sie anfassen. Werbung in Spielen, für die ich bereits bezahlt habe, ist inakzeptabel.“ Ein anderer kommentierte: „Das wird das Ende von EA-Spielen für mich sein.“ Auch auf Twitter und YouTube mehren sich kritische Stimmen. Viele Spieler drohen mit Boykott und fordern EA auf, die Pläne zu überdenken.

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Auswirkungen auf die Branche

Experten sehen in EAs Vorstoß einen möglichen Trend, der auch andere Publisher beeinflussen könnte. „Wenn EA mit Werbung erfolgreich ist, werden andere Unternehmen nachziehen“, sagte Marktanalyst Michael Pachter von Wedbush Securities. „Das könnte zu einer stärkeren Kommerzialisierung von Videospielen führen, was viele Spieler ablehnen.“ Bereits jetzt gibt es in einigen Spielen Produktplatzierungen und Werbung, jedoch meist in Free-to-Play-Titeln oder als Teil von Sponsoring-Deals. Die Integration in Vollpreisspiele wäre ein neuer Schritt.

EAs bisherige Erfahrungen

EA hat bereits in der Vergangenheit versucht, Werbung in Spielen zu platzieren, etwa in der Sportspielreihe FIFA, wo Bandenwerbung und Trikotlogos realen Marken entsprechen. Diese Art der Werbung wurde von den Spielern meist akzeptiert, da sie das Spielgefühl nicht stört. Die neuen Pläne könnten jedoch weitreichender sein und auch Pop-ups oder Videoanzeigen umfassen, was auf größeren Widerstand stoßen dürfte.

Zukunft der Werbung in Spielen

Ob EA die Pläne tatsächlich umsetzt, bleibt abzuwarten. Das Unternehmen betont, dass man die Reaktionen der Spieler genau beobachten werde. Sollte der Widerstand zu groß sein, könnte EA die Strategie anpassen. Für viele Spieler steht jedoch fest: Werbung in Spielen, für die sie bereits bezahlt haben, ist ein No-Go. Die Diskussion um die Monetarisierung von Videospielen wird damit weiter an Fahrt aufnehmen.

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