Michael Gregoritsch (32) hat ein klares Ziel vor Augen: Er möchte beim FC Augsburg zum Rekordtorschützen der Vereinsgeschichte aufsteigen. Dem österreichischen Nationalspieler fehlen nur noch zwei Treffer, um die Bestmarke von Alfred Finnbogason (37) zu knacken, die dieser 2018 aufgestellt hat. Beim Mediengespräch am Montag zeigte sich der Angreifer selbstbewusst: „Es wird passieren.“ Damit untermauert er seinen Anspruch, in der kommenden Saison Geschichte zu schreiben.
Die Ausgangslage: Zwei Tore bis zum Rekord
Gregoritsch, der beim FCA einen Vertrag bis Sommer 2027 besitzt, hat in 122 Pflichtspielen für die Fuggerstädter bereits 35 Tore erzielt. Damit liegt er nur noch zwei Treffer hinter dem isländischen Ex-Stürmer Finnbogason, der den Rekord seit 2018 hält. Der 32-Jährige ist sich seiner Rolle bewusst und weiß, dass er mit seiner Erfahrung und Torgefahr eine wichtige Säule im Team von Cheftrainer Manuel Baum (46) ist. Da er im Angriff gesetzt ist, scheinen die Chancen hoch, dass er den Rekord bald brechen wird.
Doch nicht nur sportlich hat Gregoritsch Großes vor. Er hat seinen Teamkollegen eine besondere Belohnung versprochen, falls er den Rekord erreicht: „Ich habe auch schon der Gruppe versprochen, dass es da natürlich ein kleines Fest gibt.“ Diese Ankündigung sorgt bereits jetzt für Vorfreude in der Mannschaft und zeigt, dass der Österreicher nicht nur auf dem Platz, sondern auch im Teamgefüge eine zentrale Rolle einnimmt.
Mehr als nur Tore: Gregoritsch als Mentor
Neben seiner Torejagd möchte sich Gregoritsch verstärkt als Führungsspieler und Mentor einbringen. Gerade die jüngeren Talente des FC Augsburg sollen von seiner langjährigen Erfahrung profitieren. „Ich bin generell sehr offen und sehr laut in der Kabine. Wenn mir etwas auffällt, dann spreche ich es an“, erklärt der Angreifer. Er betont, wie sehr er selbst von erfahrenen Spielern profitiert hat: „Ich habe sicher davon profitiert, dass ich früher einfach auch mit extrem vielen älteren Spielern zusammengespielt habe, wo ich schon einiges mitgenommen habe.“
Dabei geht es ihm nicht nur um Kritik, sondern auch um Lob: „Ich bin auch jemand, der viel lobt auf dem Platz.“ Gleichzeitig ist er offen für neue Impulse von der Jugend: „Ein junger Spieler kann einen frischen Input in die Gruppe bringen.“ Diese Haltung macht ihn zu einem wichtigen Bindeglied zwischen den Generationen im Kader. Besonders das portugiesische Juwel Rodrigo Ribeiro (21) hat bei Gregoritsch bereits einen positiven Eindruck hinterlassen.
Die Bedeutung für die Mannschaft
Gregoritschs Doppelrolle als Torjäger und Mentor könnte für den FC Augsburg in der neuen Saison entscheidend sein. Mit seiner Erfahrung aus 72 Länderspielen für Österreich und seiner Teilnahme an der WM 2026 bringt er nicht nur sportliche Qualität, sondern auch Führungsstärke mit. Die jungen Spieler können von seiner Professionalität und seiner Einstellung lernen, während er selbst von ihrer Dynamik profitiert.
Die Aussicht auf eine Party im Falle des Rekords dürfte zusätzlich für eine positive Stimmung im Team sorgen. Gregoritsch hat klar gemacht, dass er bereit ist, Verantwortung zu übernehmen – sowohl auf als auch neben dem Platz. Die FCA-Fans dürfen gespannt sein, wann der Österreicher den nächsten Schritt in die Vereinsgeschichte macht.



