Der US-amerikanische Finanzkonzern JPMorgan Chase steigt als erstes weltweit tätiges Bankinstitut in das exklusive TOP-Sponsoringprogramm des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) ein. Der Vertrag umfasst die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2028 in Los Angeles sowie die Winterspiele 2030 in den französischen Alpen. Das gab das IOC am Dienstag offiziell bekannt.
Globale Unterstützung für Athleten
Mit seiner internationalen Reichweite und Expertise werde JPMorgan Chase nachhaltig zur „Unterstützung der Athleten“ beitragen und helfen, „weltweit einen positiven Beitrag für die Gesellschaft zu leisten“, hieß es in der Mitteilung des IOC. Das TOP-Programm wurde 1985 ins Leben gerufen und vergibt exklusive weltweite Vermarktungsrechte für Olympische und Paralympische Spiele an ausgewählte Unternehmen.
IOC-Einnahmen nach Sponsorenrückgang gesunken
Medienberichten zufolge waren die IOC-Einnahmen im vergangenen Jahr auf 560 Millionen US-Dollar eingebrochen – der niedrigste Stand seit 2020. Ursache war der Rückzug der Sponsoren Intel, Toyota, Panasonic und Bridgestone nach den Sommerspielen 2024 in Paris. Der Einstieg von JPMorgan Chase ist daher ein wichtiges Signal für die finanzielle Stabilität der Olympischen Bewegung.
Allianz als einziger deutscher Top-Sponsor
Zu den bestehenden TOP-Mitgliedern zählen unter anderem Coca-Cola, Visa und Airbnb. Das einzige deutsche Unternehmen im Kreis der zwölf Top-Sponsoren ist die Allianz, die bis einschließlich der Sommerspiele 2032 in Brisbane als Versicherungspartner des IOC fungiert.
Jamie Dimon, Chairman und CEO von JPMorgan Chase, betonte die enge Verbindung des Konzerns zu den Athleten: „Olympioniken und Paralympioniken sind mehr als nur Athleten – sie sind unsere Kunden, Klienten und Mitarbeiter, und ihre Träume reichen weit über die Spiele hinaus.“ Mit diesem Engagement unterstreicht der Finanzriese sein langfristiges Interesse an der Förderung des Spitzensports.



