Kaffeepreise sinken erneut: Bis zu 50 Cent günstiger pro Packung
Kaffeepreise sinken: Bis zu 50 Cent günstiger

Die Zeiten steigender Kaffeepreise scheinen vorerst vorbei: Große Lebensmittelhändler in Deutschland senken erneut die Preise ihrer Eigenmarkenprodukte. Wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab, kosten die Produkte seit dieser Woche zwischen 10 und 50 Cent weniger als zuvor.

Preise für Kaffee-Eigenmarken fallen deutlich

Ein Kilogramm Bohnenkaffee liegt je nach Sorte nun zwischen 10,49 und 11,49 Euro. Für 500 Gramm gemahlenen Röstkaffee zahlen Kunden ab 4,79 Euro. Auch Kaffeepads und -kapseln wurden günstiger. Betroffen sind Marken wie „Bellarom“, „Barissimo“ oder „Gut & Günstig“. Der Discounter Lidl begründete die Preissenkung mit sinkenden Rohstoffpreisen. Bereits im März und Oktober 2025 hatten die Handelsketten die Preise reduziert.

Hintergrund: Starker Preisanstieg in den Vorjahren

Trotz der aktuellen Senkung ist Kaffee immer noch deutlich teurer als 2023. Damals zahlten Verbraucher für ein Kilo Eigenmarken-Bohnen weniger als acht Euro, gemahlener Röstkaffee kostete unter vier Euro. Wie viele andere Lebensmittel hatte sich auch Kaffee in den vergangenen Jahren stark verteuert. Grund dafür waren höhere Rohstoffpreise infolge von Trockenheit und schwachen Ernten. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts war Bohnenkaffee im März im Schnitt 57 Prozent teurer als 2020, Kaffeepads und -kapseln sogar 52 Prozent.

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Die aktuellen Preissenkungen zeigen, dass sich die Rohstoffmärkte allmählich entspannen. Für Verbraucher bedeutet dies eine willkommene Entlastung, auch wenn die Preise noch nicht das Niveau von vor zwei Jahren erreicht haben.

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