Neues Leben für altes Autohaus: Kfz-Experten eröffnen Prüfstelle und Schadenzentrum in Pasewalk
Kfz-Experten beleben altes Autohaus in Pasewalk neu

Neues Leben für altes Autohaus: Kfz-Experten eröffnen Prüfstelle und Schadenzentrum in Pasewalk

Lange Zeit war diese Adresse in Pasewalk als Autohaus-Standort bekannt. Mittlerweile gibt es dort eine Spielothek. Und auch zwei neue Unternehmer haben sich hier eingemietet und hauchen dem ehemaligen Autohaus Gentz am Gnädigspark 2 neues Leben ein.

Prüfstelle mit umfangreichem Serviceangebot

Seit Jahresbeginn hat die Kfz-Prüfstelle von Stefan Aßmann aus Eggesin ihren Sitz am ehemaligen Autohaus. Der 36-jährige selbstständige Prüfingenieur arbeitet als Partner für die Fahrzeug-Sicherheitsprüfung GmbH (FSP), ein Tochterunternehmen des TÜV Rheinland. „Eigenständige Prüfstellen gibt es in der Region kaum“, betont Aßmann. Im Gegensatz zu mobilen Prüfern, die zu bestimmten Terminen in Werkstätten kommen, könne man seine Prüfstelle jederzeit aufsuchen.

Das Angebot umfasst neben den üblichen Hauptuntersuchungen auch Oldtimer-Gutachten, Betriebssicherheitsprüfungen und Änderungsabnahmen. „Und das für alle Kfz“, unterstreicht Aßmann. So prüfe er beispielsweise Aufbauten an Lkw, die nicht in den Bereich einer standardmäßigen Hauptuntersuchung fallen. Unterstützt wird er von seinem Mitarbeiter Karsten Trantow.

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Schadenzentrum mit flexiblen Besichtigungsmöglichkeiten

Seit einigen Tagen leuchtet am selben Standort auch der Schriftzug „Schadenzentrum“. Hier betreibt der selbstständige Kfz-Sachverständige Christian Gehrke aus Strasburg sein neues Domizil. Der 44-Jährige ist in der Region zwischen Schwedt, Neubrandenburg, Torgelow und Wolgast unterwegs, um Schäden und Bewertungen an Kraftfahrzeugen vorzunehmen.

„Ein Teil der Kunden möchte, dass die Besichtigung nicht in der Werkstatt stattfindet“, erklärt Gehrke. „Das kann dann auch schon einmal zu Hause oder auf einem Parkplatz erfolgen, was aber nicht optimal ist.“ Schließlich gebe es dort keine Hebebühnen. Sein Schadenmanagement umfasst alle Fragen von der Aufnahme über Versicherungsabfragen bis zur Klärung von Streitfällen mit Anwälten. Zudem erstellt er Wertgutachten mit Marktanalysen für Fahrzeuge, auch für Oldtimer.

Gemeinsame Nutzung der Räumlichkeiten

Die beiden Kfz-Experten kennen sich schon seit Längerem und sind sich immer wieder in Werkstätten über den Weg gelaufen. So habe Gehrke von dem freien Werkstattteil in dem ehemaligen Autohaus erfahren, in das er sich nun ebenfalls eingemietet habe. Hebebühnen und andere Technik stünden hier zur Verfügung.

Gleichzeitig könnten die Räume für Schulungszwecke und Weiterbildungen von Gutachtern genutzt werden, die regelmäßig vorgeschrieben sind. Diese doppelte Nutzung der Infrastruktur macht den Standort besonders effizient und attraktiv für beide Unternehmer.

Tag der offenen Tür geplant

Den neuen, belebten Standort wollen Stefan Aßmann und Christian Gehrke bei einem Tag der offenen Tür der Öffentlichkeit vorstellen. Eingeladen wird am Freitag, den 24. April, von 13 bis 19 Uhr. Interessierte können sich vor Ort über die umfangreichen Dienstleistungen informieren und die modernisierten Räumlichkeiten besichtigen.

Die Wiederbelebung des ehemaligen Autohauses zeigt, wie leerstehende Gewerbeimmobilien durch innovative Konzepte und Kooperationen neues Leben erhalten können. Für die Region bedeutet dies zusätzliche Serviceangebote im Kfz-Bereich und eine Stärkung des lokalen Gewerbes.

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