Lidl stellt seine Filialen bundesweit um und verändert die Präsentation von Non-Food-Artikeln grundlegend. Kunden finden Produkte künftig in festen Themenbereichen statt auf wechselnden Aktionsflächen. Ergänzend setzt das Unternehmen stärker auf digitale Angebote direkt im Markt.
Neues Konzept seit 7. Mai
Seit dem 7. Mai gilt das neue Konzept in allen 3250 Lidl-Filialen in Deutschland. Die bisherigen Verkaufsflächen wurden neu strukturiert. Ziel ist eine klarere Orientierung im Markt sowie eine bessere Verfügbarkeit von Artikeln.
Feste Themenbereiche ersetzen Aktionsflächen
Non-Food-Produkte sind künftig sechs festen Bereichen zugeordnet. Diese orientieren sich an bekannten Eigenmarken und sind farblich gekennzeichnet entlang der Hauptwege platziert.
- Parkside steht für Heimwerker- und Gartenbedarf.
- Silvercrest für Küchen- und Haushaltsgeräte.
- Crivit umfasst Sportartikel.
- Livarno für Wohn- und Einrichtungsprodukte.
- Esmara sowie Lupilu decken Mode sowie Artikel für Kinder und Babys ab.
Die bisher typischen Wühltische entfallen damit vollständig. Kunden können gezielt die passenden Bereiche ansteuern, ohne wechselnde Angebote durchsuchen zu müssen.
Auswirkungen auf Einkauf und Filialbetrieb
Durch die feste Anordnung bleiben Produkte dauerhaft an definierten Plätzen. Saisonale Schwerpunkte bleiben dennoch möglich. Gartenartikel erhalten im Frühjahr mehr Fläche, Heimtextilien im Winter. Auch für die Mitarbeiter ergeben sich Veränderungen. Der Aufwand für regelmäßige Umbauten sinkt, da die Struktur bestehen bleibt. Dadurch entstehen Kapazitäten für andere Aufgaben im Markt.
Verknüpfung mit dem Online-Shop
Ein Teil des Konzepts ist die Integration digitaler Funktionen im Geschäft. Über QR-Codes an Regalen gelangen Kunden direkt zu weiteren Informationen und Online-Angeboten. Ist ein Produkt vor Ort nicht verfügbar, kann es online bestellt werden. Kunden können so prüfen, ob Artikel im Sortiment vorhanden sind und diese bei Bedarf liefern lassen. Teilweise werden auch reduzierte Versandkosten angeboten.



