Die Zukunft von OnePlus bleibt ungewiss. Seit Monaten kursieren Gerüchte über einen möglichen Rückzug des Smartphone-Herstellers aus Märkten außerhalb Asiens. Der Konzern hatte entsprechende Berichte zunächst dementiert, schweigt jedoch inzwischen dazu. Neue Geräte wurden zuletzt nur noch in China und Indien eingeführt. Hinter den Kulissen zeichnet sich jedoch eine grundlegende Neuordnung ab. Laut dem Branchenportal 9to5Google gibt es deutliche Hinweise auf einen erheblichen Personalabbau und eine umfassende Umstrukturierung.
Fusion mit der Schwesterfirma Realme?
Ein bekannter Insider sorgt nun für neue Spekulationen. Der Tippgeber Digital Chat Station auf der chinesischen Plattform Weibo berichtet, dass OnePlus mit Realme zusammengelegt worden sei. Beide Marken gehören zum Oppo-Konzern. Demnach bündeln sie ihre Geschäfte in einem gemeinsamen Bereich, der als Sub-Produktzentrum bezeichnet wird. Auch Marketing und Kundendienst sollen künftig gemeinsam organisiert werden. Dies soll weltweit gelten, also auch in China und anderen asiatischen Märkten. Die Führung des neuen Bereichs übernehmen laut dem Bericht der OnePlus-Präsident Li Jie sowie ein ehemaliger Realme-Vizechef als Stellvertreter. Übergeordnet bleibt offenbar Mitgründer Pete Lau.
Keine offizielle Bestätigung
Offiziell bestätigt ist diese Entwicklung bislang nicht. Allerdings berichten weitere Insider auf dem Messenger-Dienst Telegram in eine ähnliche Richtung. Demnach könnten sich die vereinten Marken stärker auf die Wiederverwendung bestehender Produktreihen konzentrieren. Was das konkret bedeutet, bleibt offen. Ebenso unklar ist, ob OnePlus durch die mögliche Fusion wieder stärker international vertreten sein wird.
Offene Fragen zur Zukunft
Realme ist weltweit aktiv und betreibt auch Standorte in Europa, jedoch nicht in den USA. Ob OnePlus von diesen Strukturen profitieren kann, ist derzeit nicht bekannt. Klar ist nur, dass sich die Situation rund um den Hersteller weiter zuspitzt und viele Fragen unbeantwortet bleiben.



