Pizza Hut wird für 2,7 Milliarden Dollar verkauft
Pizza Hut: Verkauf für 2,7 Milliarden Dollar

Fast-Food-Kette Pizza Hut wird verkauft

Die US-amerikanische Restaurantkette Yum Brands trennt sich von ihrer angeschlagenen Fast-Food-Kette Pizza Hut. Der Konzern, zu dem auch Taco Bell und Kentucky Fried Chicken gehören, gab bekannt, dass Pizza Hut für insgesamt 2,7 Milliarden US-Dollar (etwa 2,3 Milliarden Euro) veräußert wird. Das Filialnetz außerhalb Chinas wird von der Private-Equity-Gesellschaft Longrange Capital für 1,5 Milliarden Dollar übernommen. Das Chinageschäft geht für 1,2 Milliarden Dollar an die 2016 ausgegliederte Gesellschaft Yum China.

Konzentration auf das Kerngeschäft

Yum-Brands-Chef Chris Turner erklärte: „Diese Transaktionen ermöglichen es Yum, sich stärker auf sein Kerngeschäft zu konzentrieren.“ Die Aktie von Yum Brands legte an der Börse um etwa zwei Prozent zu. Pizza Hut hatte zuletzt mit einer schwindenden Nachfrage zu kämpfen. Im vergangenen Jahr hatte Yum Brands angekündigt, strategische Optionen für die Kette zu prüfen, nachdem der Umsatz mehrere Quartale in Folge geschrumpft war.

Schwaches Glied im Portfolio

Pizza Hut steuerte im Jahr 2025 rund zwölf Prozent zum Gesamtumsatz von Yum Brands bei. Neil Saunders vom Marktforschungsunternehmen GlobalData kommentierte, die Kette sei seit Längerem „das schwache Glied im Markenportfolio von Yum“ gewesen. Für die Rückkehr auf einen Wachstumskurs sei „ein Maß an Investitionen und Geduld“ erforderlich, zu dem Yum nicht bereit gewesen sei.

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Geschichte und Konkurrenz

Pizza Hut wurde 1958 in Wichita im US-Bundesstaat Kansas gegründet und war lange Zeit Marktführer im Pizzasektor. Die Kette wurde 1977 von PepsiCo übernommen und 1997 zusammen mit KFC und Taco Bell abgespalten. Daraus entstand im Jahr 2002 Yum Brands. Zuletzt hatte das Unternehmen mit wachsender Konkurrenz durch Domino’s und Papa John’s sowie durch weitere Fast-Food-Ketten zu kämpfen. Bereits seit 2019 wurde das Filialnetz ausgedünnt.

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