Ryanair-Chef Michael O'Leary hat seinen Vertrag bei der irischen Billigfluggesellschaft um weitere fünf Jahre verlängert. Der 63-jährige Manager, der das Unternehmen seit 1994 führt, sicherte sich dabei Aktienoptionen im Wert von bis zu 100 Millionen Euro, wie aus einer Pflichtmitteilung hervorgeht.
Details der Vertragsverlängerung
O'Learys neuer Vertrag läuft bis zum Jahr 2029. Die Aktienoptionen sind an den Aktienkurs von Ryanair gekoppelt und können nur ausgeübt werden, wenn der Kurs bestimmte Schwellenwerte erreicht. Laut Unternehmensangaben liegt der Ausübungspreis bei 16,50 Euro pro Aktie, was einem Aufschlag von rund 20 Prozent auf den aktuellen Kurs entspricht.
O'Learys Vergütung und Unternehmenserfolg
Der Ryanair-CEO erhielt im vergangenen Geschäftsjahr ein Grundgehalt von 1,25 Millionen Euro. Hinzu kamen Boni und andere Vergütungen, sodass sein Gesamtpaket auf rund 5 Millionen Euro anwuchs. O'Leary betonte, dass die Aktienoptionen eine langfristige Bindung an den Unternehmenserfolg darstellen. „Ich bin fest davon überzeugt, dass Ryanair weiterhin profitabel wachsen wird“, erklärte er.
Marktreaktionen und Analystenstimmen
Analysten bewerteten die Vertragsverlängerung positiv. „O'Leary ist das Gesicht von Ryanair und hat das Unternehmen zu einem der profitabelsten Billigflieger Europas gemacht“, sagte ein Branchenexperte. Die Aktie von Ryanair legte nach Bekanntgabe der Nachricht um 1,5 Prozent zu.
Ausblick und strategische Ziele
Ryanair strebt an, bis 2030 die Passagierzahl auf 300 Millionen pro Jahr zu steigern. O'Leary sieht in der Vertragsverlängerung ein klares Bekenntnis zu diesen Zielen. „Wir haben noch viel vor und ich freue mich darauf, Ryanair in den kommenden Jahren weiterzuentwickeln“, so der CEO.



