Schalke 04 plant den Kader für die Bundesliga-Saison 2026/27 mit sechs Neuzugängen, um den sofortigen Wiederabstieg zu verhindern. Die Sport-Bosse Frank Baumann (50) und Youri Mulder (57) sowie Chef-Scout Maximilian Lüftl (31) und Trainer Miron Muslic (43) wollen maximal flexibel bleiben und sich viele Optionen offenhalten. Erste Tendenzen zeichnen sich jedoch ab.
Abwehrzentrale: Konkurrenzdruck für Platzhirsche
In der Innenverteidigung soll ein neuer Spieler kommen, um den Konkurrenzdruck auf die etablierten Kräfte wie Hasan Kurucay (28) zu erhöhen. Die linke Außenbahn könnten Vitalie Becker (21) und Moussa Ndiaye (23) besetzen, wobei Ndiaye bisher von Anderlecht ausgeliehen war. Sollte Schalke in der Bundesliga wieder mit einer Dreierkette spielen, könnte die Weiterverpflichtung des Viererketten-Spezialisten Ndiaye infrage gestellt werden. Auf der rechten Seite wird eine neue Stammkraft gesucht, Adrian Gantenbein (25) gilt lediglich als Backup.
Defensives Mittelfeld: Spielstarker Sechser gesucht
Ein spielstarker „Sechser“ steht weit oben auf der Einkaufsliste. Die Verantwortlichen wissen um die Stärken von Ron Schallenberg (27) gegen den Ball, sehen aber Defizite im Spiel mit dem Ball. Im offensiven Mittelfeld soll Kapitän Kenan Karaman (32) einen Partner bekommen, der ihn ideal ergänzt – ein „Zehner“ mit Tempo und Torgefahr.
Sturm: Neuer Angreifer Nummer 1
Im Sturm ist Superstar Edin Dzeko (40) als Edeljoker eingeplant, will aber nach der WM über eine Vertragsverlängerung entscheiden. Daher sucht Schalke nach einem Angreifer Nummer 1, idealerweise ein Vollstrecker und Vorbereiter, der auch den Ball behaupten kann. Ein Kandidat ist Düsseldorf-Torjäger Cedric Itten (29), wie die BILD berichtete.
Unterm Strich sollen sechs Neue kommen. Bei den Personalplanungen sind noch Bewegungen in jede Richtung möglich. Der Transfer-Sommer in Gelsenkirchen dürfte knackig werden.



