Dessau-Rosslau/MZ. - Die Stadt Dessau-Rosslau und ihre Stadtmarketinggesellschaft haben ihren Kooperationsvertrag um weitere zehn Jahre verlängert. Der sogenannte Betrauungsakt wurde am Montag unterzeichnet und sichert die Zusammenarbeit bis 2036. Die Stadt investiert in diesem Zeitraum insgesamt 1,3 Millionen Euro in die Außenwirkung und das Stadtmarketing.
Vertragsverlängerung mit guter Stimmung
Oberbürgermeister Robert Reck und Ingolf Schmidt, Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtmarketinggesellschaft, überreichten den Verlängerungsvertrag an Torsten Ceglarek, der seit Jahresbeginn als Interimsgeschäftsführer fungiert. Das Pressegespräch zur Vertragsfortführung war von optimistischer Atmosphäre geprägt. Reck betonte die Bedeutung des Stadtmarketings für die Wahrnehmung Dessau-Rosslaus überregional und als Wirtschaftsstandort.
Ceglarek bleibt vorerst Geschäftsführer
Torsten Ceglarek, der die Gesellschaft nach dem Weggang des vorherigen Geschäftsführers kommissarisch leitet, wird seine Position zunächst behalten. Eine endgültige Besetzung der Geschäftsführung soll in den kommenden Monaten geklärt werden. Ceglarek kündigte an, die strategische Ausrichtung der Stadtmarketinggesellschaft weiterzuentwickeln. Schwerpunkte sollen eine verstärkte Digitalisierung der Marketingmaßnahmen, eine engere Verzahnung mit lokalen Unternehmen und die Steigerung der Aufenthaltsqualität in der Innenstadt sein.
Investitionen in die Außenwirkung
Die 1,3 Millionen Euro, die die Stadt über zehn Jahre bereitstellt, fließen unter anderem in Werbekampagnen, Veranstaltungen und die Pflege des Stadtimages. Oberbürgermeister Reck unterstrich, dass diese Investition notwendig sei, um Dessau-Rosslau als attraktive Stadt für Touristen, Fachkräfte und Investoren zu positionieren. Man wolle die Sichtbarkeit der Stadt in den Bereichen Kultur, Industriekultur und Bauhaus-Tradition weiter erhöhen.
Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung
Der Vertrag regelt die Zusammenarbeit zwischen der Stadtverwaltung und der Stadtmarketinggesellschaft detailliert. Er definiert Zuständigkeiten, Budgetrahmen und Berichtspflichten. Beide Seiten zeigten sich zufrieden mit der bisherigen Kooperation und sehen in der Verlängerung eine Bestätigung des eingeschlagenen Weges. Die nächsten Schritte umfassen die Erarbeitung eines neuen Marketingkonzepts, das bis Ende des Jahres vorliegen soll.



