Das Landshuter Schuhunternehmen Sutor, das seit mehr als 90 Jahren in Bayern mit über 40 Filialen vertreten ist, hat Insolvenz angemeldet. Betroffen ist auch die Münchner Filiale. Die Zukunft des Traditionsgeschäfts ist ungewiss.
Insolvenzverfahren eröffnet
Das Amtsgericht Landshut hat das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Sutor Schuhhandels GmbH eröffnet. Das Unternehmen betreibt in Bayern zahlreiche Filialen, darunter eine in der Münchner Innenstadt. Die genauen Gründe für die Insolvenz sind noch nicht bekannt, doch Experten vermuten, dass die schwierige Lage im Einzelhandel und die Konkurrenz durch Online-Händler eine Rolle spielen.
Situation in München
Die Münchner Filiale von Sutor ist seit Jahren ein fester Bestandteil der Einkaufslandschaft. Ob der Standort erhalten bleibt, ist derzeit unklar. Der Insolvenzverwalter prüft derzeit alle Möglichkeiten, um das Unternehmen zu sanieren. Dazu gehören auch Gespräche mit potenziellen Investoren. Eine Schließung der Filiale ist nicht ausgeschlossen.
Geschichte des Unternehmens
Sutor wurde 1934 in Landshut gegründet und entwickelte sich zu einer der bekanntesten Schuhmarken in Bayern. Das Unternehmen beschäftigt rund 300 Mitarbeiter. Die Insolvenz ist ein schwerer Schlag für die Region und die Beschäftigten.
Ausblick
In den kommenden Wochen wird der Insolvenzverwalter einen Sanierungsplan vorlegen. Die Gläubiger müssen diesem zustimmen. Für die Kunden ändert sich vorerst nichts: Die Filialen bleiben geöffnet, und Gutscheine können weiterhin eingelöst werden. Die Zukunft des Unternehmens hängt jedoch von der erfolgreichen Sanierung ab.



