Bayer Leverkusen steht kurz vor einem spektakulären Transfer-Coup: Der deutsche Meister von 2024 plant, seinen ehemaligen Publikumsliebling Moussa Diaby (27) zurückzuholen. Der französische Flügelstürmer, der aktuell bei Al-Ittihad in Saudi-Arabien unter Vertrag steht, fühlt sich in der Wüste nicht mehr wohl und strebt eine Rückkehr an die Leverkusener BayArena an. Nach Informationen der BILD soll die Ablösesumme unter 30 Millionen Euro liegen – ein Schnäppchen angesichts seiner Qualitäten.
Diabys Werdegang: Von Leverkusen über die Premier League nach Saudi-Arabien
Diaby wechselte 2019 für 15 Millionen Euro von Paris Saint-Germain zu Bayer Leverkusen. In drei Jahren entwickelte er sich zum Leistungsträger: In 125 Bundesligaspielen erzielte er 31 Tore und bereitete 37 weitere vor. 2023 folgte der Wechsel zu Aston Villa in die Premier League – die Ablöse betrug damals stolze 55 Millionen Euro. Nach nur einem Jahr zog es ihn weiter zu Al-Ittihad, wo er in 55 Pflichtspielen 23 Tore vorbereitete und selbst neunmal traf. Trotz dieser soliden Zahlen ist Diaby unglücklich in Saudi-Arabien und sehnt sich nach Europa zurück.
Sportchef Rolfes hält Kontakt und plant die Rückholaktion
Bayer-Sportchef Simon Rolfes (44) hat den Kontakt zu Diaby seit dessen Abgang nie abreißen lassen. Nun sind die Verhandlungen mit dem Spieler offenbar weit fortgeschritten. Rolfes kennt Diabys Qualitäten genau – schließlich war er es, der den Franzosen 2019 nach Leverkusen holte. Auch Trainer Carles Martínez (42) ist von einer Rückkehr überzeugt: In seinem bevorzugten 4-3-3-System sind zwei schnelle Außenstürmer eingeplant. Für die linke Seite wurde bereits Afonso Moreira (21) für 30 Millionen Euro von Olympique Lyon verpflichtet. Auf der rechten Seite soll Diaby die Rolle der Top-Verstärkung übernehmen.
Finanzielle Rahmenbedingungen: Ablöse und Gehalt
Die finanziellen Mittel für den Transfer sind vorhanden: Durch den Verkauf von Kerim Alajbegović (18) an Juventus Turin flossen bis zu 35 Millionen Euro in die Kasse. Zudem steht Rechtsaußen Ernest Poku (22) vor einem Wechsel zu Sunderland in die Premier League – die Ablöse soll bei 25 Millionen Euro liegen. Diese Einnahmen ermöglichen es Leverkusen, Diaby für weniger als 30 Millionen Euro zu verpflichten. Allerdings müsste der Franzose deutliche Gehaltseinbußen hinnehmen: Bei Al-Ittihad verdient er angeblich über zehn Millionen Euro netto pro Jahr. In Leverkusen würde sein Gehalt unter dem von Top-Verdiener Patrick Schick (29, etwa acht Millionen Euro) liegen – Diaby käme auf rund sechs Millionen Euro brutto pro Saison.
Rolfes kündigt Verstärkungen an – Diaby passt ins Profil
Erst am Sonntag hatte Rolfes im Trainingslager in Blankenhain bei Weimar angekündigt: „Spieler, die wir jetzt holen, sollen der Mannschaft direkt helfen.“ Auf Diaby würde diese Aussage perfekt zutreffen. Der 27-Jährige bringt nicht nur Erfahrung aus der Bundesliga, sondern auch internationale Klasse mit. Seine Geschwindigkeit und Dribbelstärke machen ihn zu einem gefährlichen Offensivspieler, der das Spiel von Bayer Leverkusen sofort beleben könnte. Die Verantwortlichen sind optimistisch, den Transfer in den kommenden Tagen unter Dach und Fach zu bringen.
Ausblick: Diabys Rückkehr als Signal für die Saison
Eine Rückkehr Diabys wäre nicht nur sportlich ein Gewinn, sondern auch ein starkes Signal an die Konkurrenz. Bayer Leverkusen zeigt damit, dass der Klub auch nach dem Meistertitel 2024 ambitioniert bleibt und sich gezielt verstärkt. Die Fans würden ihren ehemaligen Liebling sicherlich mit offenen Armen empfangen. Ob der Transfer tatsächlich zustande kommt, bleibt abzuwarten – doch die Zeichen stehen gut, dass Diaby schon bald wieder im Bayer-Trikot auflaufen könnte.



