Berliner Bäder zeigen Auslastung jetzt an Bushaltestellen
Bäder-Auslastung jetzt an Bushaltestellen

Die Berliner Bäder-Betriebe (BBB) starten eine neue Initiative, um die Auslastung ihrer Sommerbäder in Echtzeit im öffentlichen Raum sichtbar zu machen. Ab sofort informieren 82 Bildschirme an verschiedenen Standorten im gesamten Stadtgebiet – darunter auch Bushaltestellen – über die aktuelle Besucherzahl in den 24 Sommerbädern. Diese „Auslastungsampel“ war bisher nur auf der Website der Bäder-Betriebe verfügbar und wird nun in den öffentlichen Raum erweitert.

Echtzeitdaten für alle Berliner

Die Bildschirme zeigen jeweils die drei nächstgelegenen Sommerbäder und deren aktuelle Auslastung. Die Daten werden in Echtzeit von den Bädern geliefert und können auch anzeigen, wenn der Ticketverkauf aufgrund maximaler Auslastung gestoppt wurde. Diese Funktion war bereits auf der Homepage der Bäder-Betriebe aktiv und wird nun für Passanten im Stadtbild zugänglich gemacht.

„Mit der Auslastungsampel machen wir eine Technik, die bislang nur auf unserer Website sichtbar war, für ganz Berlin im öffentlichen Raum erlebbar. So kommt dieser Service bei allen Berlinerinnen und Berlinern an – genau dort, wo er gebraucht wird“, erklärte Andre Thiesing, Produktmanager der Bäder-Betriebe.

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Service und Werbung vereint

Die Aktion verbindet Servicegedanken mit Werbung: Die Bildschirme dienen nicht nur der Information, sondern auch der Präsentation der Bäder-Betriebe. Durch die Platzierung an stark frequentierten Orten wie Bushaltestellen sollen möglichst viele Menschen erreicht werden. Die Auslastungsampel hilft Badegästen, überfüllte Bäder zu meiden und ihre Besuche besser zu planen.

Die Bäder-Betriebe betonen, dass die Technik bereits seit Längerem auf der Website etabliert ist und nun eine neue Zielgruppe im öffentlichen Raum anspricht. Die 82 Bildschirme sind über das gesamte Stadtgebiet verteilt und sollen eine flächendeckende Abdeckung gewährleisten.

Praktischer Nutzen für Badegäste

Die Anzeige der Auslastung ermöglicht es Berlinern, spontan zu entscheiden, welches Bad sie aufsuchen. Gerade an heißen Sommertagen kann die Auslastungsampel dabei helfen, lange Wartezeiten oder überfüllte Becken zu vermeiden. Die Bäder-Betriebe hoffen, dass die neue Funktion zu einer besseren Verteilung der Besucher auf die verschiedenen Standorte führt.

Die Initiative ist Teil der Digitalisierungsstrategie der Bäder-Betriebe, die darauf abzielt, moderne Technologien für den Kundenservice einzusetzen. Mit der Ausweitung auf den öffentlichen Raum wird dieser Service nun einem breiteren Publikum zugänglich gemacht.

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