Im August 2026 blieb das Gehalt eines 46-Jährigen aus Mutterstadt aus – der Mann war Opfer einer dreisten Betrugsmasche geworden. Monate zuvor hatte er über die Plattform TikTok nach einem Kredit in Höhe von 20.000 Euro gesucht. Eine vermeintliche Vermittlerin forderte ihn über WhatsApp auf, Fotos seines Personalausweises und seiner Lohnabrechnungen zu schicken. Kurz darauf brach der Kontakt ab.
Gehalt auf fremdes Konto umgeleitet
Als Anfang August kein Gehalt einging, kontaktierte der Mann seinen Arbeitgeber. Dabei stellte sich heraus: Die Betrüger hatten sich per E-Mail als der 46-Jährige ausgegeben und eine neue Bankverbindung mitgeteilt. Der Lohn wurde daraufhin auf ein fremdes Konto überwiesen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Masche mit gestohlenen Ausweisdaten
Nach Angaben der Polizei nutzten die Täter die erlangten Daten, um die Identität des Mannes anzunehmen. Die Beamten warnen vor der Weitergabe sensibler Dokumente über soziale Netzwerke. Der Geschädigte erstattete Anzeige, die Hintermänner sind bislang unbekannt.
Die Polizei rät, bei Kreditanfragen im Internet besonders vorsichtig zu sein und persönliche Daten nur an vertrauenswürdige Stellen weiterzugeben. Im konkreten Fall entstand ein Schaden in Höhe des Monatsgehalts, dessen genaue Summe nicht genannt wurde.



