Flugzeug kehrt wegen Bluetooth-Namens „BOMB“ nach New York zurück
Bluetooth-Name „BOMB“ lässt Flugzeug umkehren

Panorama: Auf halbem Weg nach Mallorca

Ein Flug von New York nach Palma de Mallorca dauerte für die Passagiere einer United-Airlines-Maschine am Wochenende deutlich länger als geplant. Der Grund: Ein Teenager hatte seinem Bluetooth-Gerät einen Namen gegeben, der bei der Crew für Alarm sorgte. Die Maschine war bereits viereinhalb Stunden in der Luft, als sie umkehrte und nach Newark zurückflog.

Bluetooth-Name löst Sicherheitsmaßnahmen aus

Der United-Airlines-Flug startete am späten Samstagabend vom Newark Liberty International Airport in Richtung Mallorca. Nach fast acht Stunden Flugzeit hätte die Maschine in Spanien landen sollen, doch stattdessen kehrte sie nach 4 Stunden und 24 Minuten um. Die Fluggesellschaft bestätigte US-Medien, dass ein potenzielles Sicherheitsrisiko der Grund war. Passagiere berichteten in sozialen Medien, dass ein Bluetooth-Gerät mit dem Namen „BOMB“ entdeckt worden sei.

In Audioaufnahmen der Flugsicherung ist zu hören, wie ein Sicherheitsteam das Flugzeug durchsuchte. „Da draußen ist ein Sicherheitsteam, jemand hatte einen Bluetooth-Lautsprecher und hat ihn mit einem bestimmten vierbuchstabigen Wort benannt“, erklärte eine Stimme. „Deshalb muss das gesamte Flugzeug einschließlich des Frachtraums durchsucht werden, und die Passagiere müssen evakuiert werden.“ Ein anderer Sprecher antwortete: „Das ist verrückt.“

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Teenager sorgt für Verspätung

Eine Passagierin schrieb auf TikTok, dass das aktive Bluetooth-Netzwerk die Bezeichnung „BOMB“ trug. Auf Reddit bestätigte ein Angehöriger eines Passagiers, dass es sich um den Lautsprecher eines Teenagers handelte. In Kommentaren hieß es unter anderem: „Dieser kleine Witz verdirbt es allen.“ Die Maschine wurde nach der Durchsuchung erneut gestartet und landete am Sonntag um 15:47 Uhr Ortszeit in Palma de Mallorca – mit einer Verspätung von etwa neuneinhalb Stunden.

Kein Sicherheitsrisiko festgestellt

Erst nachdem die Sicherheitskräfte kein explosives Material gefunden hatten, durfte die Maschine wieder starten. Der Vorfall zeigt, wie empfindlich die Sicherheitsprotokolle in der Luftfahrt auf vermeintliche Scherze reagieren. United Airlines betonte, dass die Sicherheit der Passagiere stets oberste Priorität habe.

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