Fast jeder Zweite in Deutschland spart privat fürs Alter – doch 42 Prozent tun es nicht
Fast jeder Zweite spart privat fürs Alter – 42 Prozent nicht

Fast jeder zweite Bundesbürger legt Geld für das Alter zurück. Das geht aus einer aktuellen Insa-Umfrage im Auftrag der „Bild am Sonntag“ hervor. Demnach gaben 49 Prozent der Befragten an, privat vorzusorgen, etwa mit einem Sparbuch oder durch Aktien. 42 Prozent verzichten jedoch auf eine solche private Altersvorsorge. Weitere neun Prozent machten keine Angabe zu ihrem Vorsorgeverhalten.

Große Skepsis gegenüber gesetzlicher Rente

Die Zurückhaltung vieler Menschen ist offenbar von der Überzeugung geprägt, dass die gesetzliche Rente nicht ausreichen wird. In einer Umfrage der Deutschen Bank aus dem vergangenen Jahr waren 80 Prozent der Befragten der Ansicht, dass die staatlichen Leistungen im Alter nicht ausreichen, um den gewohnten Lebensstandard zu halten. Besonders auffällig: Vor allem Menschen unter 30 Jahren treffen keine privaten Vorsorgemaßnahmen.

Private Vorsorge als Notwendigkeit

Die Ergebnisse zeigen, dass die private Altersvorsorge in der Bevölkerung zwar weit verbreitet ist, aber dennoch eine erhebliche Lücke besteht. Während die einen mit Sparbüchern, Aktien oder anderen Anlageformen für den Ruhestand planen, verlassen sich andere allein auf die gesetzliche Rente. Experten warnen jedoch seit langem, dass die gesetzliche Rente allein oft nicht ausreicht, um den Lebensstandard im Alter zu sichern.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration
Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram