Ölverlust am Auto: Das sollten Autofahrer wissen
Ein dunkler Fleck auf dem Parkplatz sorgt bei vielen Autofahrern für Unruhe. Tatsächlich steckt nicht immer ein schwerer Defekt dahinter. Trotzdem sollten Ölspuren unter dem Auto nicht ignoriert werden. Denn selbst kleine Undichtigkeiten können mit der Zeit größere Schäden verursachen.
Häufige Ursachen für Ölverlust
Die Ursachen für Ölverlust reichen von harmlosen Undichtigkeiten bis zu schweren Motorschäden. Häufige Ursachen sind:
- Undichte Ventildeckel- oder Ölwannendichtung
- Defekte Wellendichtringe (Simmeringe)
- Leckagen am Ölfiltergehäuse
- Probleme am Turbolader
Besonders tückisch: Moderne Fahrzeuge besitzen häufig Unterbodenverkleidungen. Dadurch bleiben Undichtigkeiten oft lange unbemerkt. Viele Fahrer entdecken das Problem erst, wenn sich Flecken unter dem Auto bilden oder regelmäßig Öl nachgefüllt werden muss.
Ölverlust erkennen und richtig handeln
Versteckten Ölverlust an Motoren moderner Autos erkennen Sie nur, wenn Sie die Unterbodenverkleidung lösen und genau hinschauen. Auch für den TÜV kann Ölverlust zum Problem werden. Tropft Öl sichtbar ab, kann der Prüfer die Plakette verweigern.
Die Reparaturkosten liegen zwischen wenigen hundert und mehreren tausend Euro, abhängig von der Ursache und dem Fahrzeugmodell. Ein frühzeitiges Erkennen und Beheben kann teure Folgeschäden vermeiden.
Woran Sie Ölverlust erkennen, wann Sie noch weiterfahren dürfen, welche Kosten drohen und wie der TÜV Undichtigkeiten bewertet, erklärt AUTO BILD im ausführlichen Ratgeber.



