Ein Unternehmer aus Lauenburg in Schleswig-Holstein hat beim Ausladen von Retouren-Paketen eine scharfe 9-mm-Pistole entdeckt. Der Mann betreibt ein Geschäft mit sogenannten Mystery-Boxen, die er aus unzustellbaren oder retournierten Paketen zusammenstellt und weiterverkauft. Normalerweise findet er darin Kuriositäten oder Wertgegenstände, doch diesmal stieß er auf eine Waffe.
Fund einer scharfen Waffe im Paket
Laut eigenen Angaben bemerkte der Unternehmer ein beschädigtes Paket und öffnete es. Darin befand sich eine 9-mm-Pistole, die sich später als scharf herausstellte. „Ich hatte eine 9-mm-Knarre in der Post“, sagte er gegenüber BILD. Der Fund ereignete sich bereits vor einigen Tagen, und der Händler informierte umgehend die Polizei.
Ermittlungen der Polizei
Die Polizei in Lauenburg hat die Ermittlungen aufgenommen. Derzeit wird geprüft, wie die Waffe in den normalen Versandkreislauf gelangen konnte. Es wird vermutet, dass das Paket möglicherweise falsch etikettiert oder von einem Absender ohne entsprechende Kennzeichnung aufgegeben wurde. Die Behörden gehen Hinweisen nach, die auf einen illegalen Waffenhandel hindeuten könnten. Der Unternehmer betont, dass er solche Funde stets den Behörden melde und keine Gegenstände ohne Prüfung weiterverkaufe.
Umgang mit riskanten Funden
Der Händler erklärte, dass er in der Vergangenheit bereits mehrfach auf problematische Inhalte gestoßen sei, darunter auch Messer oder andere verbotene Gegenstände. Er habe jedoch klare Richtlinien: Jedes Paket werde vor dem Weiterverkauf geöffnet und geprüft. Bei verdächtigen Inhalten werde sofort die Polizei eingeschaltet. „Ich will niemanden gefährden“, so der Unternehmer. Er hoffe, dass die Ermittlungen schnell Klarheit bringen und derartige Vorfälle in Zukunft vermieden werden können.



